Wie klein ist groß?

Die gigantischen Ausmaße einer 200 Meter hohen Windkraftanlage und die bedrängende Wirkung auf umliegende Orte sind oft nur schwer vorstellbar. Verlassen Sie sich bitte nicht auf unrealistische Fotomontagen, auf denen die Anlagen winzig und unscheinbar dargestellt sind.

Eine kleine Windmühle dreht sich leise am Horizont? JA -in den ausreichend entfernten Nachbarorten mag das stimmen. Mit genügend Abstand (und vor allem wenn man selber keine negativen Auswirkungen zu befürchten hat) ist es sicher ein einfaches, den geplanten Bau der über 20 Windkraftanlagen um Helsa zu forcieren.

Zeit für die Realität: Unten sehen Sie 3 Fotos, die in Landwehrhagen aufgenommen wurden. Zu sehen Sie die beiden Windkraftanlagen am Sandershäuser Berg bei Kassel. Lassen Sie die Bilder auf sich wirken und stellen Sie sich die Anlagen nun in 10-facher Anzahl auf den Höhenzügen um Helsa vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übrigens: Landwehrhagen ist ca. 1,5 – 2 Kilometer von den beiden Windkraftanlagen entfernt. Der vom Gesetzgeber festgelegte Mindestabstand zur Wohnbebauung beträgt sogar nur lediglich 1000 Meter.

Bürgerentscheid gegen Windkraft -ein Beispiel macht Schule!

Während man sich in Nordhessen noch um “Akzeptanz in der Bevölkerung” für ca. 25 Windkraftanlagen um Helsa bemüht, lehnen in Südhessen die Menschen bereits rund halb so viele Anlagen per Bürgerentscheid ab.

“Sind Sie dafür, dass die Stadt Oestrich-Winkel keine städtischen Flächen zur Verfügung stellt, um Windkraftanlagen zu errichten oder zu betreiben?” lautete die Frage, die den Einwohnern von Oestrich-Winkel (Rheingau-Taunus) gestellt wurde.

59,8 % der Teilnehmer stimmten mit JA. Das “Aus” für die rund 12 geplanten Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm.

Das Ergebnis eines Bürgerentscheids ist nach Paragraf 8 der Hessischen Gemeindeordnung ebenso verbindlich, wie ein Beschluss der Gemeindevertretung. Die Politik kann den Bürgerentscheid erst nach 3 Jahren abändern.

Auch in Eltville wird das Novum der Bürger ausschlaggebend sein. Der Bürgermeister möchte hier, bevor er sich für oder gegen die geplanten 8 Windkraftanlagen positioniert, zunächst die Stimmung in seiner Gemeinde einfangen. Ein lobenswertes Beispiel!

Während René Rock (FDP) von einem “Weckruf” spricht, äußert sich Timon Gremmels (SPD) in einem Beitrag des hr wie folgt: “In der Tat tut die Landesregierung zu wenig für die Akzeptanz. Wirtschaftsminister Al Wazir und Umweltministerin Hinz, beide von den Grünen, sollten nicht nur im Plenarsaal reden, sondern auch vor Ort zu den Menschen gehen”.

Unser Tipp: Statt viel Geld in breit angelegte Werbekampagnen zur Akzeptanzschaffung zu investieren, sollte den Menschen hier endlich eine vernünftige Planung präsentiert werden!

Man muss nicht unbedingt in Helsa wohnen, um nachvollziehen zu können: Rund 25 Windkraftanlagen sind -mit oder ohne Werbemaßnahmen- für eine kleine Gemeinde nicht zu verkraften!

FDP gegen Windkraftpläne der Städtischen Werke

In einer Pressemeldung hat die FDP Fraktion Kassel Stellung zu den Plänen der Städtischen Werke Kassel bezogen, die zahlreiche Windkraftanlagen um Helsa errichten  wollen. Hier ein Auszug:

Das Versperren unserer nordhessischen Landschaftshorizonte mit Windenergieanlagen durch die Städtischen Werke ist die gewalttätigste Vernichtung des historischen, über Jahrhunderte erhaltenen Landschaftsbildes, die je zu Friedenszeiten in Deutschland stattgefunden hat.”

Lesen Sie hier die vollständige Erklärung.

10H-Regelung tritt in Bayern in Kraft

Vor einigen Tagen ist im Bundesland Bayern die 10H-Regelung für Windkraftanlagen in Kraft getreten. Der Abstand zur Wohnbebauung muss nun mindestens die 10-fache Höhe der Anlagen betragen. Bei einer Anlagenhöhe von derzeit Rund 200 Metern bedeutet dies, dass ein Abstand von 2 Kilometern zu Wohnhäusern eingehalten werden muss.

Die Bayerische Regierung möchte damit die Menschen vor den Gefahren schützen, die von den immer höher werdenden Windkraftanlagen ausgehen. Die Gründe, warum auch das Ärzteforum Emissionsschutz diese Abstandsregelung für dringend erforderlich hält, lesen Sie unter www.aefis.de.

Ottmar Bernhard, Bayerischer Landtagsabgeordneter der CSU äußerte sich zur neuen Abstandsregelung wie folgt:

„Es ist nötig, dass wir den Schutz der Betroffenen verbessern. Es geht um einen vernünftigen Interessensausgleich zwischen denen, die Windräder bauen wollen, und denen, die von Windrädern betroffen sind“

Leider beträgt in Hessen der Abstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung -unabhängig von der Anlagenhöhe- lediglich 1000 Meter.

„Saubere Wende“? Staatssekretär irrt.

In der ZEIT vom 4.12.14 hatte der Regierungsvertraute Dr. Patrick Graichen vom Think Tank AGORA bezüglich der Energiewende fundamentale Irrtümer konzediert. In einem Namensartikel vom 11.12.14 versuchte der zuständige Staatssekretär Rainer Baake (Grüne), dieses Eingeständnis zu relativieren.
In der ZEIT vom 4.12.14 wurde ein „schmutziges Geheimnis“ der Energiewende gelüftet: Die Tatsache, dass der subventionierte Ausbau von Windkraft und Photovoltaik den CO 2 -Ausstoß erhöht und dem vorgeblichen Klimaschutz einen Bärendienst erweist. Dr. Patrick Graichen, Vordenker dieser Politik, konzedierte, dass man einem „kollektiven Irrtum“ unterlegen sei.
Postwendend bemühte sich Rainer Baake, zuständiger Staatssekretär im
Bundeswirtschaftsministerium, jegliche Zweifel an dieser Politik zu zerstreuen.
In einem Namensartikel mit dem Titel „Saubere Wende“ in der ZEIT vom
11.12.14 stellte er zentrale physikalische, technische und ökonomische
Sachverhalte verzerrt dar.
VERNUNFTKRAFT. hat sich daher in einem offenen Brief an den Staatssekretär gewandt und die von ihm verbreitete „Vision“ mit der technischen und ökonomischen Realität abgeglichen. Die Analysten des bundesweiten Bündnisses aus aktuell 482 Bürgerinitiativen kommen zu dem Schluss, dass der Staatssekretär eine Machbarkeitsillusion erzeugt und die ökologischen und ökonomischen Kosten der von ihm verantworteten Politik unterschlagen habe. Technologie-Experte Dr.-Ing. Detlef Ahlborn dazu:
„So, wie sie konzipiert ist, ist die „Energiewende“ erwiesenermaßen unmöglich.
Das fortgesetzte Ignorieren physikalischer und statistischer Gesetzmäßigkeiten
schadet unserem Land. Wer ein totes Pferd reitet, muss die Peitsche weglegen
und endlich absteigen.“

Lesen Sie hier den vollständigen offenen Brief: http://www.vernunftkraft.de/baake/

Deutschland verfehlt Klimaziele

In der aktuellen Ausgabe der ZEIT online erklärt Patrick Graichen (www.agora-energiewende.de), warum Deutschland seine Klimaziele deutlich verfehlen wird. Man habe sich geirrt, räumt Graichen ein.

Weder die vielen neuen Windkraft-, noch die Solaranlagen leisten, was man sich von ihnen versprochen habe. Die schmutzigen Kohlekraftwerke könnten nicht durch sie ersetzt werden. Die Energiewende mache, so wie sie jetzt angelegt sei, die Luft sogar dreckiger.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel: http://www.zeit.de/2014/50/schmutziger-irrtum-energiewende-klimawandel

Lesen Sie nach, wie es zu diesem Irrtum kommen konnte.

Angesprochen werden hier auch die zahlreichen einflussreichen Akteure in der Branche der Erneuerbaren: Damit die Subventionen für die Wind- und Sonnenbranche weiter zahlreich fließen, werde dafür gesorgt, dass jedes Problem bei der Energiewende lösbar erscheine.

Die Umzingelung schreitet voran

Helsa, 06.12.14: Wie die HNA am heutigen Tage berichtet, haben die Städtischen Werke Kassel nun auch im Kaufunger Wald Messgeräte installiert, um die Windgeschwindigkeit zu ermitteln. Am Standort “Moskau” zischen Helsa und Wickenrode sind neben 9 Windkraftanlagen im Stiftswald und 5 auf dem Rohrberg weitere 7-9 Windkraftanlagen geplant.

Sollte dieser Standort durch das Regierungspräsidium Kassel als Windvorrangfläche ausgewiesen werden, sind die Ortslagen von Helsa schon bald von fast 25 Windkraftanlagen eingekesselt!