Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie schreibt in seiner Handlungsempfehlung zur Förderung des Tourismus in ländlichen Räumen:

“Kommunen und Landbesitzer wägen mit Aussicht auf Gewerbesteuern und Pachteinnahmen durch Windkraft- und Solaranlagen nur selten die Interessen der Energieerzeugung mit touristischen Anforderungen an das Landschaftsbild ab. Solar- und Windkraftanlagen ebenso wie Pumpspeicherkraftwerke beeinflussen die Landschaftscharakteristik zunehmend auch in den Mittelgebirgen.

 

Abwechslungsreiche Kulturlandschaften als einer der zentralen Attraktivitätsfaktoren vor allem für den Aktiv- und Naturtourismus in ländlichen Räumen sind damit vielerorts bereits stark verändert bzw. in ihrem Fortbestand gefährdet.”

 

Die vollständige Broschüre finden Sie hier: http://bit.ly/1shtIuA

Ärzte für Immissionsschutz

Beachten Sie zum Thema Infraschall auch bitte die Homepage                  www.aefis.de. Ein Arbeitskreis aus Ärzten mit unterschiedlicher medizinischer Spezialisierung beschäftigt sich hier mit den Gesundheitsrisiken der Energiewende.

Ein Schreiben an die Ärztekammer Niedersachsen wurde bereits auf den Weg gebracht.

Hierin heißt es unter anderem:

“…Konzentrierte Windkraftanlagen auf konzentrierten Flächen erzeugen konzentrierte Nachteile. Aus medizinischer Sicht ergeben sich immissionsbedingte gesundheitliche Risiken:

-Schall,
-Infraschall,
-Licht,
-Schlagschatten bzw. Schattenwurf,
-Compositepartikel bei Bränden,
-Vibrations-Resonzschäden,
-ständige Langzeitwirkungen auf unsere Sinneswelt
-Veränderung neurobiologischer, kardio-vaskulärer und endokriner Systeme…

 

…Die für die Genehmigungspraxis von Windkraftanlagen gültigen Verordnungen und Normen zur Abwehr von Emissionsfolgen in Deutschland geben de facto den aktuellen Wissensstand nicht wieder und lassen daher im internationalen Vergleich wesentlich zu niedrige Abstände der Emissionsquellen zur Bevölkerung zu…”

 

Lesen Sie hier bitte das vollständige Positionspapier der Mediziner:          http://www.aefis.de/images/Briefe/Positionspapier-aefis-.pdf

Neues zum Thema Infraschall

Da uns immer mehr Anfragen zum Thema Infraschall erreichen, möchten wir in diesem Zusammenhang gerne auf die Homepage unserer Mitstreiter aus der Wetterau verweisen. Diese beschäftigen sich schon länger intensiv mit diesem Thema, so dass hier bereits  umfangreiche  Informationen zusammengetragen werden konnten: Es scheint, dass zur Zeit die Gefahren noch völlig verkannt, verharmlost und totgeschwiegen werden.

http://www.gegenwind-wetterau.de/gww983/index.php/2014/08/28/gefahr-des-infraschalls-weit-unterschaetzt/

Nicht vorenthalten möchten wir Ihnen in diesem Zusammenhang auch  den Erfahrungsbericht einer Familie aus Norddeutschland. Hier kommt es zu massiven gesundheitlichen Problemen, seit eine Windkraftanlage in der Nähe ihres Hauses “repowert” (also durch eine größere ersetzt) wurde. Natürlich habe man sich an alle gesetzlichen Regelungen zum Abstand und zur Lautstärke gehalten, sagt der Geschäftsführer des Windparks. Nutzen tun solche Aussagen der Familie jedoch reichlich wenig. Lesen Sie bitte hier den vollständigen Artikel in der TAZ:

http://www.taz.de/Der-Fluch-des-Repowering/!146331/

Alle, die sich darüber hinaus beim Fachmann informieren möchten, beachten bitte die Veranstaltung am

07.11.14 in Wölfersheim um 19:30 Uhr.

Dr. Kuck wird hier über die neuesten Erkenntnisse zum Thema Lärm und Infraschall sprechen.

1200 Unterschriften gesammelt

Kreis Hersfeld-Rotenburg 12.10.2014: Auch in anderen Landkreisen kämpfen die Bürger/innen gegen den unkontrollierten Zubau von Windkraftanlagen. 1200 Unterschriften gegen geplante Windparks auf dem Roteberg und dem Waltersberg konnte die Bürgerinitiative L(i)ebenswertes Friedewald jetzt der CDU-Landtagsabgeordneten Lena Arnoldt übergeben.

Diese erklärte, dass es immer noch Ziel sei, 2% der Landesfläche für die Windkraft auszuweisen -jedoch müsse überdacht werden, ob diese Vorgaben aufgrund der vielen Bürgerproteste mittlerweile noch zeitgemäß seien. Arnoldt versprach, sowohl Kontakt zum RP Kassel, als auch zu örtlichen Entscheidungsträgern und Fraktionskollegen in dieser Sache aufzunehmen.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel vom 12.10.2014 in der Hersfelder Zeitung:

http://www.hersfelder-zeitung.de/nachrichten/lokales/heringen/1200-unterschriften-gegen-windparks-4113757.html?cmp=defrss

Lohnt ein Invest in Windkraftanlagen?

Die zur Zeit betriebenen rund 24.000 Windenergieanlagen in Deutschland haben lediglich einen Anteil von 1,3 % an der gesamten Stromerzeugung.

Während Planer, Verpächter und Hersteller an den Windkraftanlagen gut verdienen, werden die Anlagen für die Betreiber zur immer größeren Belastung.

Grund hierfür sind zu optimistische Vorhersagen. Der Sprecher des Bundesverbandes Windenergie spricht sogar von biblischen Prognosen!

Stromkunden und Steuerzahler müssen nun hierfür finanziell aufkommen. Beachten Sie bitte hierzu den folgenden SWR-Bericht vom 15.10.2014:

http://swrmediathek.de/player.htm?show=9fa69ef0-5463-11e4-b363-0026b975f2e6

Entscheidungslage von gestern

Helmut Heiderich MdB kritisiert Regionalplanung

Helmut Heiderich / Quelle: www.helmutheiderich.de

„Die Regionalplanung ist bei der Windenergie immer noch auf dem Planungszustand von gestern“, kritisiert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich. Das zeige die Reaktion des Planungsausschusses beim RP auf die 12500 Bürgerzuschriften. Weiterlesen

Video zur Demo in Freiensteinau

Am 21.09.14 fand in Freiensteinau die Demonstration “Rote Karte Al Wazir” statt. Die Rund 700 Teilnehmer/innen ließen sich vom strömenden Regen genauso wenig beeindrucken, wie von der Absage des Ministers an der Windparkeröffnung.

Demo in Freiensteinau -die BI Lebenswertes Helsa war dabei

Schade, dass Herr Al Wazir der Konfrontation mit den zahlreichen hessischen Bürgerinitiativen, die sich wegen seiner Politik inzwischen gebildet haben, aus dem Weg geht!

Gerne verlinken wir an dieser Stelle auf ein Video zur Veranstaltung und sagen hierfür herzlichen Dank an das Community-Mitglied Heinz Hohmann:

http://www.fuldabistdu.de/meldung/gro%C3%9Fe-gegendemo-windparker%C3%B6ffnung-%E2%80%9Ehallo%E2%80%9C-freiensteinau

Danke auch an alle Mitstreiter/innen unserer Bürgerinitiative, für die Teilnahme an der Demonstration.

Nehmen Sie sich in diesem Zusammenhang bitte auch 5 Minuten Zeit für die Rede von René Rock (FDP) am 25.09.14 im Hessischen Landtag:

http://bit.ly/1uZznN1

Gelächter und Zwischenrufe einiger anderer Abgeordneter machen deutlich, wie Ernst die Sorgen und Nöte der Wähler/innen von unseren Politikern noch genommen werden.

Offener Brief der FDP

Am 26.09.14 erreichte uns eine Mail von Mario Klotzsche, Zentraler Ansprechpartner kommunale Fragen der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag. Herr Klotzsche weist hier auf einen offenen Brief zum Thema Windkraft, Bürgerprotest und die Rolle von Hessenforst hin:

“Offener Brief von Florian Rentsch (FDP Fraktionsvorsitzender) an Ministerpräsident Volker Bouffier zur Rolle von Hessen-Forst: Wird Bürgerwille akzeptiert?

Hessen-Forst als größter Waldbesitzer im Land spielt eine entscheidende Rolle in den Windkraft-Plänen der CDU/Grünen Landesregierung.

Ministerpräsident Volker Bouffier hat vor der Landtagswahl immer wieder öffentlich erklärt, man werde seitens des Landes nicht gegen den Willen der Menschen vor Ort Windräder aufbauen und daher werde Hessen-Forst auch nicht gegen den Willen der Bürger entsprechende Flächen zur Verfügung stellen.

In dem Offenen Brief verlangt Florian Rentsch, Vorsitzender der FDP im Hessischen Landtag, Auskunft darüber, ob diese Haltung des Ministerpräsidenten, die die FDP in der alten Landesregierung mit durchgesetzt hat, überhaupt noch gilt oder ob Hessen-Forst auch gegen den erklärten Willen der Gemeinden Flächen für Windkraftanlagen zur Verfügung stellen wird. Wird Hessen-Forst als Landesbetrieb ein entsprechendes Votum der Bürger akzeptieren?”

Wir bedanken uns ausdrücklich bei Herrn Klotzsche für diese Information und verlinken gerne auf den offenen Brief: http://www.fdp-fraktion-hessen.de/Offener-Brief-an-Bouffier-zu-Standorten-von-Windkraftanlagen-auf-Flaechen-von-Hessen-Forst/14461c32800i1p32/index.html

Auf die Antwort sind wir sehr gespannt! Hier erinnern wir uns wieder an die Aussage des hessischen Ministerpräsidenten von Anfang 2014, man wolle nicht jedes Windrad mit der hessischen Bereitschaftspolizei sichern.

Nachlese zur Gemeindevertretersitzung am 25.09.2014

Helsa, 26.09.14: Am gestrigen Abend fand die 32. Sitzung der Gemeindevertretung Helsa statt. Zahlreiche Bürger nahmen an dieser öffentlichen Sitzung als Zuhörer teil. Ein Beweis dafür, wie wichtig den Menschen hier in der Gemeinde das Thema Windkraft ist.

Nach Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Herrn Ralf Rittiger, und nach dem Gemeindevorstandsbericht wurde das Plenum durch den Vorsitzenden des Planungs- und Bauausschusses, Herrn Holger Wittich, mit dem Ergebnis der gehabten Sondersitzung vertraut gemacht. Dem Plenum wurde vorgetragen, dass die Abstimmung mit 3 Dafür-, 1 Dagegen-Stimme und 1 Enthaltung die Empfehlung zur Annahme durch die Gemeindevertretung ergeben hat.

Die 1. Beigeordnete, Frau Ute Wolfram-Liese, hob besonders hervor, dass die große Zahl der Zuhörer vermutlich wegen der Besonderheit des TOP 4 und dem Brief der Bürgerinitiative Lebenswertes Helsa vom 18.08.14 an alle Gemeindevertreter/innen erschienen sei. Sie wies darauf hin, dass der Ausbau der Windenergie politisch gewollt sei. Das Land Hessen habe beschlossen, 2% der Landesfläche für Windkraftanlagen auszuweisen. Zu dem Ausbau stehe auch die Gemeindevertretung von Helsa. Deshalb sei der Flächennutzungsplan (FNP) ohne konkrete Beschränkung hinsichtlich dieser Anlagen einstimmig verabschiedet worden. Die während der Offenlegungszeit des FNP eingegangenen 15 Stellungnahmen von Bürgern seien deshalb unbewertet, aber zur Beachtung an die Genehmigungsbehörde Regierungspräsidium Kassel gegeben worden. Sie sollen im Verfahren des Teilregionalplanes Beachtung finden. Sie betonte aber, dass  für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Helsa eine akzeptable Lösung gefunden werden müsse.

Herr Rainer Dallmann von der Grünen Liste Helsa  erinnert an die Ablehnung der Windkraftanlagen mit dem Satz: “Wasch mich, aber mach mich nicht nass!”. Die Energiewende könne nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn auch in Helsa Windkraftanlagen gebaut würden. Weiterhin sei ihm der Antrag der CDU-Fraktion nicht konkret genug, von daher könne hier auch nur ein unbefriedigendes Ergebnis erzielt werden.

Herr Frank Isenberg (CDU) kann diese Kritik nicht nachvollziehen. Zu dem Antrag habe es bereits eine Ausschusssitzung mit eindeutigem Ergebnis gegeben. Er wies darauf hin, dass man bei der aktuellen Windkraftplanung um Helsa in keinem Ortsteil mehr eine Türe öffnen könne, ohne auf eine Windkraftanlage zu schauen. Er bat alle Gemeindevertreter, nochmal in sich zu gehen. Ob es das sei, was die Gemeindevertreter wollten?  Andere Gemeinden seien Helsa bereits einen großen Schritt voraus. Hier wurden bereits einstimmig gefasste, negative Stellungnahmen auf den Weg gebracht.

Frau Christa Hollerbach, Grüne Liste Helsa, wies auf die Gefahr hin, dass, wenn  die Städtischen Werke die Windkraftanlagen nicht bauen, es andere Investoren tun würden. Verhandlungen mit dem Oberbürgermeister Hilgen halte sie daher für nicht zielführend. Nur mit dem Partner Städtische Werke könne die Wertschöpfung in der Region bleiben.

Herr Dirk Schröder machte den Standpunkt der SPD deutlich: Auch diese stehe zur Windkraft, auch zum Ausbau um Helsa. Jedoch sehe man auch das Problem der Umzingelung. Hier läge es in den Händen des Bürgermeisters, eine akzeptable Lösung zu finden. Daher werde man dem Antrag der CDU nicht entgegenstehen.

Herr Frank Williges geht auf seine Vorredner ein, der Antrag seiner Fraktion sei nicht konkret genug. Selbstverständlich müsse es für den Bürgermeister auch Verhandlungsspielräume geben, um ergebnisoffen diskutieren zu können! Jetzt käme es auf sein Verhandlungsgeschick an. Der Bürgermeister müsse das Meinungsbild in seiner Gemeinde schließlich kennen und auch vermitteln können. Aber auch die Städtischen Werke Kassel seien für die Bürger und das regionale Landschaftsbild verantwortlich!

Für ihn sei der Schattenwurf nicht erträglicher, weil sein Nachbar an den Windkraftanlagen finanziell beteiligt werde. Man solle die Energiewende mit Augenmaß gestalten. Es müsse genau überlegt werden, was zumutbar sei und wo der Ausbau volkswirtschaftlich Sinn mache. Überhöhte Subventionen und Aktionismus dürften nicht zu übermäßigen Belastungen in der Bevölkerung führen. Die CDU möchte, dass um Helsa eine Reduzierung der Anzahl von Windkraftanlagen erreicht wird, wie es in Gottsbüren möglich war.

Zum ersten und letzten Mal an diesem Abend wird im Saal geklatscht.

Frau Marion Linke, Grüne Liste Helsa, führte an, dass sie sich freue, wenn sie Windkraftanlagen sehe. Sie freue sich dann über die Erzeugung von regionaler Energie. Auch würde sich hierdurch der CO2-Ausstoss vermindern. Der  Braunkohleabbau sei für eine Landschaft viel schlimmer als Windkraftanlagen. Es ginge daher nicht darum, ob man die Anlagen schön fände oder nicht. Weiter führte sie das Sankt-Florian-Prinzip an.

Über den Antrag der CDU…

Die Gemeindevertretung Helsa wendet sich gegen die Absicht der Städtischen Werke Kassel, mehr als zehn Großwindkraftanlagen im unmittelbaren Umfeld der Dörfer der Gemeinde Helsa zu bauen. Der Gemeindevorstand wird beauftragt, umgehend Verhandlungen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Kassel aufzunehmen. Ziel der Verhandlungen soll sein, durch eine Reduzierung der Zahl der Anlagen eine für unsere Gemeinde akzeptable Lösung zu finden.“

… wurde wie folgt entschieden: 12 Dafür-, 5 Dagegen-Stimmen und 4 Enthaltungen.

Damit steht fest: Herr Bürgermeister Tilo Küthe kann jetzt sein Verhandlungsgeschick unter Beweis stellen und für die Bürger/innen seiner Gemeinde eine akzeptable Lösung bei dem Ausbau der Windenergie um seine Gemeinde finden!

Der Bürgermeister selbst fehlte im Übrigen bei dieser Sitzung. Er befindet sich zur Zeit auf einer Fortbildung.

Umfrage: Würden Sie sich an einer Unterschriftenaktion beteiligen?

In den letzten Tagen hat die BI PRO Hirschberg Kaufunger-Wald in Großalmerode und den betroffenen Ortschaften vor Lebensmittelmärkten Unterschriften gegen die Windkraftpläne im Kaufunger Wald gesammelt.

Innerhalb kürzester Zeit haben sich mehrere hundert Mitbürger/innen mit ihrer Unterschrift gegen die geplanten Windkraftanlagen im Kaufunger Wald ausgesprochen. Diese Unterschriften werden dem Regierungspräsidium Kassel zugestellt um zu widerlegen, dass es sich bei den Gegnern der Pläne -wie gern behauptet- um wenige Einzelpersonen handelt.

Würden Sie auf einer Liste unterschreiben, dass Sie gegen die geplanten Windkraftanlagen um Helsa sind?

Zeige die aktuelle Stimmenverteilung

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Wenn hierzu ausreichend Bürger aus unserer Gemeinde bereit sind, werden wir im nächsten Schritt Termine auf dieser Internetseite veröffentlichen, an denen wir mit den Unterschriftenlisten an lokalen Lebensmittelmärkten / zentralen Punkten in den einzelnen Ortsteilen sind. Bei diesen Terminen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne auch für Fragen zu Verfügung.