Bedenken ernst nehmen

Helsa, 16.09.2014:  In der aktuellen Diskussion um geplante Flächen für Windkraftwerke am Sensenstein hat sich nun auch Landrat Uwe Schmidt eingeschaltet. Dieser hat sich für einen transparenten Prozess bei der Planung ausgesprochen und fordert, berechtigte Kritikpunkte der Bürger ernst zu nehmen.

Standorte sollten gemeinsam mit den Bürgern herausgearbeitet werden. Genau dies sei bei der geplanten Bürgerbeteiligung  zum neuen Regionalpan im Februar 2015 vorgesehen. Auch halte sich der Rotmilan nicht an Landesgrenzen. Er wisse nicht, wie diese naturschutzfachliche Hürde für den Standort Sensenstein umgangen werden könne.

Beachten Sie bitte folgenden Artikel in der HNA: http://www.hna.de/lokales/kreis-kassel/landrat-gegen-windpark-sensenstein-3861596.html

Anmerkung der Redaktion: Leider wird die hier angesprochene und von der Bundesregierung vorgesehene Bürgerbeteiligung den Menschen in Helsa verwehrt. Die Städtischen Werke Kassel haben einen Weg gefunden, die Windturbinen zu beantragen, noch bevor der neue Teilregionalplan Energie, der diese Bürgerbeteiligung vorsieht, 2015 fertiggestellt ist.

Die Projekte Rohrberg und Stiftswald werden von den Städtischen Werken Kassel aktuell nach dem sogenannten Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) vorangetrieben. Dieses Verfahren kennt keine Öffentlichkeitsbeteiligung. Wie die naturschutzfachliche Hürde für diese beiden Flächen umgangen werden soll, entzieht sich unserer Kenntnis. Am Hirschberg befindet sich seit Jahren ein telemetrierter Rotmilanhorst.

Die in den letzten Wochen von den Helsaer Bürgern gemeldeten Rotmilansichtungen in den Bereichen Rohrberg, Stiftswald, Buchberg, Hirschberg und Kaufunger Wald lassen keinen Zweifel daran, dass diese besonders schützenswerte Greifvogelart hier zuhause ist.

Al-Wazir sieht Rot!

Wer die Suppe einbrockt, sollte sie eigentlich auch auslöffeln!
Leider scheint Herr Al Wazir von diesem alten Sprichwort noch nichts gehört zu haben. Denn kurzerhand hat er seine Teilnahme an der Windparkeröffnung am 21.09.14 in Freiensteinau abgesagt.
Tarek Al-Wazir. Bildquelle: Printausgabe HNA (www.hna.de)

Tarek Al-Wazir. Bildquelle: Printausgabe HNA (www.hna.de)

Es hätte so schön werden können! Liebevoll wurde jedes kleinste Detail dieser Windparkeröffnung professionell geplant. Windmühlenromantik gepaart mit einem Kessel Buntem zur Volksbespassung und Akzeptanzschaffung. Feierlich und mit einem umfangreichen Rahmenprogramm sollte der Windpark “Hallo” am kommenden Sonntag von Tarek Al-Wazir und dem Regierungspräsident Mittelhessen in Betrieb genommen werden. Hier einige Superlativen aus der offiziellen Einladung:

  • Fallschirmspringer springen “den ganzen Tag” von der Windmühle
  • Kutschfahrten durch den Windwald
  • Gottesdienst (!) mit Pfarrerin Andrea Wiemer
  • Namensgebung der Windmühlen

Leider entpuppt sich der freundliche Betreiber nun scheinbar als Trojanisches Pferd. Kaum war ihm Einlass in die heimischen Wälder gewehrt, griff er zur Kettensäge und rodete mal eben Rund 63 % mehr Wald, als ihm erlaubt war. Sitzt etwa unter dem grünen Schafspelz doch der böse Wolf?

Eine Frage, die sich nun anscheinend auch immer mehr Verantwortliche stellen. Tarek A-Wazir und der Regierungspräsident Dr. Lars Witteck zeigen sich darüber nämlich äussert verschnupft und sehen nun lieber von einer Teilnahme an dem rauschenden Fest ab.

Mitstreiter vor Ort versichern jedoch, dass dieser traurige Sachverhalt hemmungslosen Waldrodens den Behörden lange im voraus bekannt war und werten die Absage des Ministers als den Versuch, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Bitte lesen Sie hier: http://bit.ly/1AQPpa9

Unterstützung für unsere Demonstration kommt unterdessen von der CDU. In einem Artikel in der Oberhessischen Zeitung vom 13.09.14 beurteilt der CDU-Gemeindeverband Freiensteinau das Vorgehen als unnötige und sinnlose Zerstörung des Freiensteinauer Lebensraumens. Man frage sich, ob hier wirklich der ökologische Gedanke im Vordergrund steht oder ob es sich nicht doch eher um Profitgedanken ohne Rücksicht auf Mensch und Natur handele. Weiterhin werden in dem Pressetext alle  Bürger/innen aufgerufen, an der Demonstration “Rote Karte für Al-Wazir” um 11:55 Uhr teilzunehmen.

Hier finden Sie den vollständigen Artikel zum nachlesen: http://bit.ly/1wms53x

Gegenwind für Windkraftanlagen im Taunus / Hessenschau vom 13.09.14

Möttau/Taunus, 13.09.14: Auch im Rhein-Main-Gebiet sind zahlreiche Windkraftanlagen in Planung. Die Bürger/innen kämpfen erbittert gegen die Pläne, den Windkraftausbau um ihre Gemeinden voranzutreiben.Trotz der nachgewiesenen Bestände von Rotmilan und Schwarzstorch laufen auch hier die Planungen für den Zubau rigoros weiter.

Ortsvorsteher von Laubuseschbach, Mario Koschel, der vor 12 Jahren einen der ersten Windparks dort mit auf den Weg gebracht hat, sagte: “Ich bin einer der Befürworter gewesen, habe einen Gestattungsvertrag mit auf den Weg gebracht für die Windkraftanlagen auf dem Buhlenberg in Möttau. Habe auch jetzt bei den 2 Sitzungen in Möttau schon praktisch bekundet, dass wir das damals mit besten Wissen und Gewissen verabschiedet haben als Gemeindeparlamentarier, 31 an der Zahl. Aber das unter den heutigen Gesichtspunkten ich da schon eher Bauchschmerzen hätte, so etwas nochmal zu machen.”

Neben der Lärmbelastung sei der Windpark seit der Inbetriebnahme ein Minusgeschäft.

Achim Göbel von Vernunftkraft Hessen wies auf eine Studie vom Fraunhofer Institut hin, in der 117 Windkraftanlagen untersucht wurden. Man sei zu dem Schluss gekommen, dass nicht eine wirtschaftlich betrieben werden könne. Grund hierfür sei der schwache Wind in den hessischen Mittelgebirgslagen.

Weiterhin wurde in dem TV-Beitrag kritisiert, dass Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen totgeschwiegen oder falsch dargestellt würden.

Hier finden Sie den Link zur Hessenschau vom 13.09.2014: http://bit.ly/1tUiC1i

Wie lange noch kann unsere Landesregierung an den Ausbauzielen, die Windkraftanlagen in Hessen bis 2020 zu verdreifachen, festhalten?

Arbeitstreffen am 17.09.14

Am kommenden Mittwoch findet ein Arbeitstreffen zwischen unserer Bürgerinitiative und den Städtischen Werken Kassel statt. Initiiert hat dieses Treffen Herr Küthe. Auch je ein Vertreter der örtlichen Parteien (CDU, SPD, Grüne Liste Helsa) und der Bürgermeister werden anwesend sein.

Ob die Betreiber zur Änderung ihrer Pläne bereit sind oder bei diesem Termin ausschließlich versuchen werden, Bedenken bei unseren politischen Vertretern zu zerstreuen, bleibt abzuwarten. Bereits in der Vergangenheit gab es in unserer Gemeinde zahlreiche Bürgerakzeptanzshows zum Thema Windkraftanlagen um Helsa. Bislang mit eher mäßigem Erfolg.

Von den Städtischen Werken nehmen teil:

Dr. Torsten Ebert (Vorstand Städtische Werke AG)
Roland Heibert (Bereichsleiter Kommunale Kooperationen)
Lars Rotzsche (Teamleiter Windparks)
Roland Schoof (Projektmanager Windpark Rohrberg)

Ursprünglich waren von unserer Bürgerinitiative lediglich 3 Personen eingeladen. Aus Gründen der paritiät haben wir jedoch einen 4. Vertreter durchgesetzt, so dass wir jetzt wie folgt aufgestellt sind:

Hans-Peter Themann

Peter Sandrock

Wolfgang Köster

Patrick Habor

Über den Ausgang dieses Treffens werden wir zeitnah berichten!

Linktipp

Wir möchten Sie heute auf die Dokumentation von Jörg Rehmann

“Wie der Soonwaldsteig das Weltklima rettet”

hinweisen. Um den Film anzusehen, klicken Sie bitte auf das “play”-Symbol:

Quelle: www.youtube.com

An anderen Orten sind eine Vielzahl an Windkraftanlagen bereits gebaut.

Soonwald1Was macht diese Entwicklung mit Mensch, Tier und Umwelt?

Bildschirmfoto2Nehmen Sie sich 25 Minuten Zeit für diese beeindruckende Dokumentation.Bildschirmfoto-4Es lohnt sich.Bildschirmfoto-5Denn die Energiewende gehört nicht in die Hände der Windkraftlobby sondern in die der Bürger!

Bildschirmfoto-3Besonderer Dank an Jörg Rehmann.

Rote Karte für Al-Wazir

In der vergangenen Woche trafen sich die Städtischen Werke Kassel und Tarek Al-Wazir. Beachten Sie bitte hierzu den Artikel in der HNA vom 03.09.2014

Was sonst noch so bei dem Termin mit den Städtischen Werken Kassel besprochen wurde, können wir nur vermuten. Ging es um den schnellen Ausbau der Region Kassel zum “Energie- und Effizienzcluster” oder darum, sich medienwirksam in einer Windturbine ablichten zu lassen?

Der Herr Minister bei seinem Besuch am Warpel/Söhrewald Quelle: HNA vom 06.09.14

Der Herr Minister bei seinem Besuch am Warpel/Söhrewald Quelle: HNA vom 06.09.14

Wenn sich die von Tarek Al-Wazir angekündigte  Bürgerbeteiligung darauf beschränkt, die betroffenen Menschen bei seinen Treffen mit der Nordhessischen Windkraftlobby aussen vor zu lassen, ahnen wir schlimmstes!

Geheimabsprachen zwischen Politik und Betreiber machen für uns alle zukünftigen Verhandlungen mit den Städtischen Werken Kassel mehr als schwierig!

Während Herr Minister Al-Wazir an seinen Plänen festhält, die Zahl der Windkraftanlagen in Hessen bis 2020 zu verdreifachen, formiert sich an den betroffenen Orten immer schärferer Widerstand.

Da Herr Al-Wazir hier einmal mehr gezeigt hat, dass er keinen Wert auf das Anhören von Bürgern in dieser Sache legt, bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als ihm einen Besuch abzustatten. Denn wir sind mit seiner dilettantischen Umsetzung der Energiewende und der massiven geplanten Windturbinenanzahl um unsere Gemeinde NICHT einverstanden!

Für Sonntag, den 21. September 2014

rufen wir und die weiteren hessischen Bürgerinitiativen

alle Bürger/innen, die mit diesem Vorgehen nicht einverstanden sind, zur Teilnahme an einer Demonstration auf!

Die kommende Eröffnung des “Windparks” mit dem sympathischen Name “HALLO” scheint uns hierfür der richtige Rahmen:

Brot und Spiele für das Volk!

Brot und Spiele zur Akzeptanzschaffung im Volk

Mein Name

 Ich würde gerne eine Mitfahrgelegentheit nutzen.

 Ich fahre selbst.

 Ich fahre selbst, und kann bei Bedarf weitere Personen mitnehmen. Hinweis: Bei Bedarf kontaktieren wir Sie vorab per Mail.

Ihre E-Mail-Adresse für eventuelle Rückfragen

Hier werden wir deutlich machen, dass eine Einbeziehung der Bürger bei der Umsetzung der Energiewende zwingend notwendig ist und wir es nicht länger tolerieren, von Minister Al-Wazir ignoriert zu werden:

Die Veranstalter dieser Windparkeröffnung haben sich einige Gedanken gemacht, um bei den Bürgern für Akzeptanz in Sachen Windkraft zu werben. Leider wird es nicht ausreichen, bunte Ballons steigen zu lassen und Kinder und Kirche zu instrumentalisieren -der Widerstand in der Bevölkerung ist einfach zu massiv!

Kommen Sie mit, melden Sie sich bei uns unter mail@lebenswertes-helsa.de und lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen. Auf zur Demonstration nach Freiensteinau! Wir werden Fahrgemeinschaften bilden und ggf. Busse anmieten.

Weitere Informationen finden Sie hier www.rote-karte-al-wazir.de und hier:

Rote Karte für Al-Wazir

Rote Karte für Al-Wazir

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Widerstand gegen HSE in Großalmerode

Großalmerode, 03.09.2014: Die HSE AG aus Darmstadt hat heute im vollbesetzten Großalmeröder Rathaussaal ihre Pläne zum Bau von 10 Windkraftanlagen im Kaufunger Wald Nahe des Bilsteins vorgestellt. Rund 180 Besucher/innen lauschten den Ausführungen.

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In absoluter Überzahl überwogen die kritischen Stimmen zu diesem Vorhaben. Die aufgebrachten Bürger/innen verschafften sich durch gezielte Ausführungen, Fragen und Zwischenrufe Gehör.

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Die Stimmung zum Thema Windkraft scheint in der Bevölkerung nun endgültig gekippt, nur wenige “Windmühlenromantiker” waren unter den Besucher/innen auszumachen.

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Neben unserer Bürgerinitiative haben sich inzwischen noch 4(!) weitere Gruppierungen aus den unmittelbaren Nachbarorten zum Kaufunger Wald gebildet. Sie alle wollen den Windturbinenbau dort unbedingt verhindern.

Weitere Infos zu der Veranstaltung erhalten Sie in dem HNA-Artikel vom 4. September: Windkraft-Pläne der HSE im Kaufunger Wald: Gegner laufen Sturm

Auch auf der Internetseite Lokalo24.de wird unter dem Titel “Gegenwind für Windparkpläne” entsprechend berichtet.

+ Termin + Termin + Termin +

Großalmerode, 01.09.2014: Die Firma HSE AG aus Darmstadt stellt ihre Pläne zur Errichtung von 10 Windkraftanlagen im Kaufunger Wald am kommenden

Mittwoch, den 03.09.14

um 19:00 Uhr

im Großalmeröder Rathaussaal

vor. Alle interessierten Bürger/innen sind eingeladen. Neben einem Einblick in den aktuellen Stand der Planung sollen auch die ersten Ergebnisse der Windmessung und (Achtung!) “die Verträglichkeit des Windparks mit Umwelt und Natur” erläutert werden. Um zu sehen “wie der Windpark sich in die Umgebung einpasst” werden Visualisierungen gezeigt.

Neben den Städtischen Werken Kassel, die bereits bis zu 30 Windturbinen um Helsa errichten wollen, steht nun mit der Darmstädter HSE AG ein weiterer Betreiber bereit, der  noch zusätzliche Windkraftanlagen errichten möchte. Sollten diese Pläne durchgesetzt werden, wird unsere Landschaft zum Industriegebiet.

Eine hessenweit fast einzigartige Konzentration von Windkraftanlagen steht uns bevor. Dazu passt eine Aussage von Tarek Al-Wazir in der FAZ: Das Land Hessen werde die Region Kassel mit ihren Einrichtungen zum Energie- und Effizienzcluster ausbauen.

Nehmen Sie die Möglichkeit zur Mitbestimmung wahr! Weitere Infos gibt es auf der Internetseite der BI PRO Hirschberg – Kaufunger Wald und der BI-Bilstein.

Anmerkungen nach der Sondersitzung des Planungs- und Bau-Ausschusses der Gemeindevertretung Helsa.

Helsa, 21.08.2014: Der Antrag der CDU-Fraktion vom 24. 07. 2014 an das Gemeindeparlament Helsa wurde nach kritischen Artikeln in der HNA einziger Tagesordnungspunkt einer Sondersitzung des Planungs- und Bau-Ausschusses am 19. 08. 2014. Die Abstimmung der 5 Ausschussmitglieder hat die Empfehlung zum Ergebnis, das Parlament möge den Antrag annehmen.

Unerwartet waren Vertreter der potentiellen Betreiberseite und des Verpächters geladen, durch eine Sitzungsunterbrechung bekam auch ein Vertreter unserer BI Rederecht.

Dessen Beitrag und die Erläuterungen der geladenen Vertreter der Stadtwerke Kassel sowie von Hessenforst haben vielleicht einen Einfluss auf die Parlamentarier. Aus dem Ergebnis des gestrigen Abends lassen sich aber keine Schlüsse oder gar Entscheidungen ableiten!

Nach den Ausführungen der Vertreter der Städtischen Werke Kassel ist der Bau folgender Windkraftanlagen geplant:

Belgerkopf 9 Anlagen

Bilstein 6 Anlagen

Rohrberg 5 Anlagen

Kreuzstein/Moskau 9 Anlagen

 

Zunächst zurück gestellt:

Buchberg 3 Anlagen

Hirschberg 2 Anlagen

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, jetzt haben Sie die Chance, Ihre Gemeindevertreterin und/oder Ihren Gemeindevertreter nochmals auf Ihre Bedenken hinzuweisen! Der Gemeindevorstand der Gemeinde Helsa muss wirklich bei der Stadt Kassel intervenieren!

 

Offener Brief vom 18.08.2014

Sehr geehrter Vorsitzender der Gemeindevertretung, sehr geehrte Damen und Herren der Gemeindevertretung und des Gemeindevorstands, sehr geehrter Herr Bürgermeister!

In diesen Wochen entscheiden Sie mit über die weitere Zukunft unseres gemeinsamen Lebensraumes zwischen Söhre und Kaufunger Wald. Die Dimension dieser Entscheidungen wird nachhaltig das weitere Leben in der Gemeinde beeinflussen. Wir sehen uns als Bürgerinitiative „Lebenswertes Helsa“ in der unbedingten Pflicht, Ihnen die Bedeutung Ihrer Entscheidungen in Ihr Gewissen zu legen.

Die Stadt Großalmerode hat die Ernsthaftigkeit der Zeit erkannt und über alle parteilichen Grenzen hinweg gezeigt: Wenn ALLE Menschen in ihrem Lebensraum betroffen sind, müssen ALLE Parteien zusammenstehen und ALLE in der Sache engagierten Bürgerinnen und Bürger in einen gemeinsamen Entscheidungsprozess einbezogen werden!

In unserer Gemeinde herrscht dagegen der Eindruck vor, es finde ein kleinliches Parteiengerangel unter Ausschluss der betroffenen Bevölkerung statt. Wollten Sie, Herr Bürgermeister, vor Ihrer Wiederwahl noch eine Verringerung der mittlerweile mehr als 30 geplanten Windkraftanlagen in unserem Umfeld, so herrscht nach der Wahl offiziell von Ihrer Seite Stille. Einen Vorstoß der derzeitigen Opposition hierzu und die Art und Weise der Reaktion der Mehrheitsfraktion in der Gemeinde griff die HNA dankbar auf und zeichnete ein treffliches Bild der Gemeindeverhältnisse, wie mit der mindestens für dieses Jahrzehnt wichtigsten nachhaltigen Entscheidung umgegangen wird.

Bedauerlicherweise sind Sie nach wie vor nicht zugänglich für sämtliche Stellungnahmen offizieller Seiten, die von einer generellen Bebauung bewaldeter Höhenlagen mit Windkraftanlagen dringend abraten. Das Bundesamt für Naturschutz hat den Kaufunger Wald als einen von 30 besonders schützenswerten Hotspots in Deutschland ausgewiesen, also die Landschaft, die Sie noch vor kurzem für den regionalen Tourismus angepriesen haben. Auch die Obere Naturschutzbehörde des Regierungspräsidiums Kassel sowie Hessenforst dokumentieren diesen besonders zu schützenden Lebensraum mit Schautafeln entlang des Grimmsteigs, obwohl beide Landesbehörden sich über die eigene Erkenntnis hinwegsetzen und die Bebauung dieses Lebensraumes in Kooperation mit den Städtischen Werken respektive der Stadt Kassel forcieren.

Wir versuchen außerdem zu verstehen, warum Sie ausschließlich Vertreter der Städtischen Werke in Ihrem Parlament oder zu Ausschusssitzungen willkommen heißen. Da Sie, insbesondere die Fraktion der SPD, offiziell nichts gegen eine Umzingelung der Gemeinde Helsa mit Windkraftanlagen verlauten lassen, legt Ihre Verhaltensweise nahe, dass Sie hinter den Kulissen mit Ihren Parteifreunden in der Stadt Kassel und im Landkreis versuchen, Absprachen zu treffen. Sollte dies der Fall sein, müssen wir davon ausgehen, dass Sie auf riskante Weise jegliche autonome Möglichkeit der Einflussnahme aus der Hand geben.

Wir geben an dieser Stelle zu bedenken, dass aus der Magistratsvorlage http://is.gd/XwJCgo der Stadt Kassel für die Parlamentsentscheidung am 21. 07. 2014 hervorgeht, dass eine Vielzahl an Projekten in Vorbereitung und Planung sind, die alle im Umfeld von Helsa liegen.

Namentlich benannt sind

- Drei-Berge-Projekt Buchberg-Rohrberg-Hirschberg,

hier sind laut Bericht Buchberg und Hirschberg zunächst zurückgestellt,

- Stiftswald,

- SUN-Windpark Moskau (zwischen Helsa und Wickenrode),

- HSE Windpark Hausfirste am Bilstein,

- im Weiteren eine noch nicht vergebene Windparkfläche im Kaufunger Wald.

Im Zuge des notwendigen Netzanschlusses aller Projekte ist zu lesen, dass Chancen bestehen, den zu errichtenden Anschluss der Stromeinspeisung für noch weitere Windparks zu nutzen. Diese Darstellung unterstreicht der hessische Wirtschaftsminister Al-Wazir: “Das Land wird die Region Kassel mit ihren Einrichtungen zum „Energie- und Effizienzcluster“ ausbauen (15.07.2014).“

Diese Vorhaben bedeuten, dass die Region Kassel die größten Veränderungen im Zuge der “Energiewende” in Hessen zu tragen hat. Es impliziert, dass die nordhessische Mittelgebirgslandschaft komplett durch Windindustrieanlagen mit allen erkannten und belegten negativen Folgen für Mensch und Umwelt belastet wird.

Selbst wenn in einer eventuellen Absprache mit den Städtischen Werken/Stadt Kassel eine Zusage zu einer Nicht-Realisierung eingehalten werden sollte, bedeutet das in der Konsequenz dennoch, dass sämtliche ausgewiesenen Flächen von anderen potenziellen Betreibern genutzt werden können.

Auf der wirtschaftlichen Ebene erreichen uns schon jetzt Berichte von unzufriedenen Anteilseignern aus Bürgerbeteiligungen an den Windkraftanlagen in der Region. Dies sind private Investoren, die sich von den Städtischen Werken mit Falschangaben über den Tisch gezogen fühlen und einen Austritt aus der Beteiligung beabsichtigen.

Wer nicht durch eigene, rechtsrelevante Handlungen, so zum Beispiel mit bauplanerisch wirksamen Festlegungen, eine Verhinderung der Umzingelung der Gemeinde aktiv angeht, der fördert durch Nicht-Entscheidung diese Gefahr!

Die BI „Lebenswertes Helsa“ bietet der Gemeinde an, mit Hilfe von fachjuristischer Seite die Konsequenzen der aktuellen Handlungsweise aufzuzeigen und daraus Optionen zu ziehen, um in Fragen der drohenden Umzingelung autonom entscheidungsfähig zu sein.

Bitte denken Sie daran:

Sollten Sie bei Ihrem eingeschlagenen Weg bleiben, werden durch Ihre Entscheidungen die Söhre und der Kaufunger Wald nicht mehr die vertrauten Landschaften sein, wie sie sich uns jetzt noch weitgehend darstellen!

Sie werden dann diese drastischen Eingriffe in unseren Lebensraum mit bekannt unabsehbaren Folgen für Mensch und Umwelt zu verantworten haben, die weitere Entwicklung der Gemeinde eingeschlossen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre BI „Lebenswertes Helsa“

 

SPD-OV-Großalmerode nimmt Stellung zur Windkraftplanung

+++Pressemitteilung+++ +++Rettet den Kaufunger Wald+++

Der SPD – Ortsverein Großalmerode wendet sich entschieden gegen die Pläne der regionalen Planungsversammlung, den Kaufunger Wald mit Windkraftanlagen voll zu pflastern. Wie Vorsitzender Michael Gossmann gegenüber der Presse mitteilte, sei nach den geänderten Plänen beabsichtigt, das Gebiet rund um den Bilstein für 25 bis 30 Windkraftanlagen vorzusehen. Diese hätten eine Höhe von etwa 200m. Um die Standsicherheit einer jeden Anlage zu gewährleisten, müssten auf einer Fläche von 3oo-400qm Fundamente mit einer Tiefe bis zu 25 m angelegt werden. Außerdem würden viele ha Wald gerodet werden, um die Anlagen frei zu halten . Der Bau von betonierten Zufahrtsstraßen habe weitere tiefe Eingriffe in Natur und Landschaft zur Folge.

Betroffen seien große Gebiete am Hausfirstborn, Zinkbaum/Zollstock, Schwarzenberg und der gesamte Langenberg von der Erbsmühle bis Hundelshausen. Würden diese Pläne verwirklicht, entstünden große Freiflächen mit Beton durchsetzt. Ein in sich intaktes zusammen hängendes Waldgebiet mit seiner großen ökologischen Funktion gehe unwiederbringlich verloren, erklärte der Vorstand.

Besonders ärgerlich sei, dass im Kaufunger Wald rund 80 % aller Windkraftanlagen im Werra-Meißner-Kreis vorgesehen seien, obwohl er genauso FFH-Gebiet sei wie die anderen Teile des Kreises. Hier werde nicht nachvollziehbar und willkürlich zu Lasten des Kaufunger Waldes mit zweierlei Maß gemessen.

Die SPD könne diese Absichten nicht akzeptieren und werde nunmehr die Bevölkerung eingehend informieren. Die SPD sei sicher, dass der Großteil der Almeröder diesen Anschlag auf Bilstein und Kaufunger Wald und damit ihre Heimat nicht hinnehmen werden. Der Naherholungswert des Kaufunger Waldes gehe für die Bürger verloren und es sei zu befürchten, dass das Wasserschutzgebiet am Schwarzenberg gefährdet werde, erklärte der Vorsitzende abschließend.

Der Vorstand

SPD-OV-Großalmerode

Michael Goßmann

(Vorsitzender)

 

Die BI Lebenswertes Helsa bedankt sich für diese Information und begrüßt diese Entscheidung im Sinne der Bürger/innen ausdrücklich!

Uneinigkeit bei Windkraft um Helsa

Wie wir dem Mitteilungsblatt vom 13.08.2014 entnehmen durften, gibt es zeitnah eine Sondersitzung zum Thema Windkraft um Helsa

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Amtliche Bekanntmachung
Sonder-Sitzung des Planungs- und Bauausschusses der Gemeindevertretung Helsa

Sitzungstermin Dienstag, 19.08.2014 um 19:30 Uhr
Ort: Gemeindesaal, Berliner Straße 20, Helsa

Tagesordnung:
1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Festlegung der Tagesordnung
3. Beratung und Beschlussfassung über den Antrag der CDU-Fraktion vom 24.07. gem. §7 der Geschäftsordnung für die Gemeindevertretung betreffend Windkraftanlagen
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Beachten Sie hierzu bitte den Antrag der CDU auf der letzten Sitzung der Gemeindevetretung:

http://helsa.sitzung-online.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=6188&options=4

und die darauffolgende Presseerklärungen der Parteien in der HNA

http://www.hna.de/lokales/kreis-kassel/vorwurf-will-nicht-ueber-rotoren-helsa-diskutieren-3738844.html

http://www.hna.de/lokales/kreis-kassel/streit-rotoren-helsa-will-investor-einladen-3742322.html

Es ist traurig, dass beim Thema Windkraft um Helsa immer noch keine parteiübergreifende Einigkeit erzielt werden konnte. Die Parteien in Großalmerode sind uns hier einen großen Schritt voraus.

Witziges Schild am Pfaffenberg

Großalmerode, 15.08.2014: Die meisten Bürger/innen, die kürzlich zwischen Wickenrode und Großalmerode unterwegs waren, konnten sich ein lächeln sicher nicht verkneifen. Die in den letzten Tagen in Großalmerode gewachsene Front gegen Windkraft im Kaufunger Wald wird nun auch optisch sichtbar:

Schild am Pfaffenberg der BI PRO Hirschberg -Kaufunger Wald

Schild am Pfaffenberg der BI PRO Hirschberg -Kaufunger Wald

Zu sehen ist der Bilsteinturm, der ein Windrad in den Allerwertesten tritt. Eine Anspielung auf die Pläne, den Kaufunger Wald großflächig mit Windkraftanlagen vollzubauen und so zu einem Industriegebiet umzuwandeln. Kompliment an die Bürgerinitiative PRO Hirschberg -Kaufunger Wald für diese witzige Idee.

 

- – – SONDERMELDUNG – – -

GROSSALMERODE, 11.08.14: WIE DIE BÜRGERINITIATIVE PRO HIRSCHBERG – KAUFUNGER WALD BERICHTET, HABEN SICH INZWISCHEN DIE GROSSALMERÖDER STADTVERORDNETEN ALLER PARTEIEN GEGEN DEN BAU VON WINDKRAFTANLAGEN IM KAUFUNGER WALD ENTSCHIEDEN!

Hier finden Sie weitere Informationen: www.kaufunger-wald.de

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Gegenwind im Kaufunger Wald

Kleinalmerode, 10.08.14: Im vollbesetzen Bürgerhaus von Kleinalmerode fand am vergangenen Freitag die Veranstaltung zum Thema Windkraft der BI Pro Hirschberg – Kaufunger Wald statt. Heidi Rettberg und Dr. Detlef Ahlborn informierten die Rund 100 Besucher/innen über die Pläne eines Darmstädter Betreibers, 8-10 Windkraftanlagen im Kaufunger Wald zu errichten.  Den HNA-Artikel finden Sie hier: http://bit.ly/1yoknDV

In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auch auf die Bürgerinitiative Bilstein hinweisen. Informieren Sie sich auf der Internetpräsenz: www.bi-bilstein.de

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Dr. Ahlborn beim Vortrag im Bürgerhaus Kleinalmerode

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Leserbrief aus der HNA vom 06.08.14

Mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen wir einen Leserbrief aus der HNA vom 06.08.14. Dieser bezieht sich auf die Aussage der Städtischen Werke, auf den von unserer BI verbreiteten Fotomontagen seien die Windkraftanlagen zu “groß abgebildet”.

Okay, die Größenverhältnisse stimmen nicht! Und? Ist die Feldgemarkung „Schöne Aussicht“ zwischen Eschenstruth und St.Ottilien denn etwa ein ständiger Aufenthalt von Bürgerinnen und Bürgern? So mögen doch bitte die Städtischen Werke, SUN oder andere mögliche Anlagen-Errichter korrekte Fotomontagen herausgeben, wie sie in Helsa oder Ortsteilen künftige Ausblicke bieten würden. So zum Beispiel im Lewalter Weg, dort speziell im Bereich der Einmündung Am Sonnenhang, oder Fliederstrasse / Asternweg sowie Schanzenstrasse und Am Stubberg. In Wickenrode in der Faulbach- und Egerland- sowie Bergstrasse, auch im Neubaugebiet Oberer Böllenberg. An diesen Standorten kommt zur Wirkung, was sich aus der Topographie ergibt: Die Überhöhung der Anlagenwirkung aufgrund der Berg-Nähe zu den Ortslagen! Da helfen auch die großzügig eingeräumten 1.500 m Abstand nicht viel. Die engen Tallagen in den Ortsteilen der Lossetalgemeinde sind per se für die geplanten Rotor-Errichtungen die absolut ungeeignetsten Standorte!

Auch der „Grandiose Ausblick“ aus dem Tagebau Paradiesfeld (HNA vom 21.07.) wird erbärmlich, weil der rechts im Bild sichtbare Teil des Kaufunger Waldes(1) mit seinen Bereichen Moskau, Kreuzstein, Giesenberg sowie links Buchberg(2), dahinter der Stiftswald, mit den Rotoren vollgestellt werden sollen. (1) und (2) lesen Sie bitte nach in der Beschlussvorlage für die Kasseler Stadtverordneten, die am 21. entschieden haben, den Mitmenschen außerhalb ihres Stadtgebietes den Horizont zu verspargeln! Es ist fraglich, ob die Stadtparlamentarier die aussagefähigen Bilder überhaupt zu sehen bekamen oder bekommen!

Energiewende? Nicht zu Lasten der Menschen in naturnahen Wohnbereichen, nicht gegen das Leben in den Wäldern!

Wolfgang Köster

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Anmerkung der Redaktion:

Zu der Aussage, die Windräder seien auf unserer Fotomontage “zu groß” dargestellt sei gesagt: Unsere Fotomontagen sind auf der Grundlage des Übersichtsplanes der geplanten Wind­energieflächen entwickelt. Es erfolgte eine Übertragung auf die topografische Karte 1:25.000 (Messtischblatt). Aus dieser Karte wurden die Höhenverhältnisse ermittelt und in die Panoramafotos übertragen.

Zu der Fotomontage des Betreibers (HNA-Printausgabe vom Mittwoch, 23.07.14)

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Fotomontage des Betreibers aus der HNA vom 23.07.14

ist anzumerken, dass bei der Darstellung der Windparks die Fläche im Stiftswald scheinbar “vergessen” wurde. Bei der Bildbearbeitung wurde den Windkraft-anlagen derart viel Kontrast entzogen, dass diese mit dem Hintergrund verschmelzen und dadurch fast unsichtbar wirken.

Jedem, der die Größenverhältnisse der Windkraftanlagen in unseren Fotomontagen anzweifelt, empfehlen wir einen Besuch am Warpel.

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Windwahn im Kaufunger Wald

Gerne weisen wir auf die Informationsveranstaltung der BI PRO Hirschberg – Kaufunger Wald (Großalmerode) hin und veröffentlichen hier die Einladung für alle Interessierten. Beachten Sie das Kopfbild im Flyer weiter unten. Links sehen sie das umzingelte Helsa -sollten die aktuell geplanten Windindustrieanlagen gebaut werden! Wollen Sie dann noch hier leben?

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Liebe Mitstreiter,
ist der Kaufunger Wald noch zu retten? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Bürgerinitiative PRO Hirschberg – Kaufunger Wald am
Freitag, 8. August, ab 19 Uhr im Bürgerhaus in Kleinalmerode.
Thema an diesem Abend ist die Zerstörung unserer Landschaft durch Windkraftanlagen im Naturpark Kaufunger Wald. Es referiert Dr. Detlef Ahlborn aus Großalmerode. Wer eine Mitfahrgelegenheit benötigt, kann sich gerne melden. Im Anhang erhaltet ihr unser neues Faltblatt. Wir haben 10.000 Stück drucken lassen und stellen gerne ein paar Exemplare zur Auslage oder zum Verteilen in Vereinen zur Verfügung.
Auf unserer Webseite www.kaufunger-wald.de könnt Ihr Euch über den Stand der Dinge informieren. Schöne Grüße Alexander Meywirth
Bürgerinitiative PRO Hirschberg – Kaufunger Wald
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Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Gemeindevertreterinnen und -vertreter,

wie in der HNA jetzt zu lesen ist, streiten Sie sich darüber, ob Sie diskutieren oder nicht. Für die Lebensqualität der vielen Menschen in der Gemeinde, die die Windkraft auf den bewaldeten Höhen ablehnen aus den vielen vernünftigen Gründen, die die BI hier darstellt, ist das ein Desaster! 
Bitte erklären Sie doch öffentlich der Bevölkerung der Gemeinde klipp und klar, was Sie beabsichtigen! 
Sie sind Vertreterinnen und Vertreter der Menschen vor Ort und sollten verstehen lernen, dass das Thema über unabsehbar lange Zeit die Gemeinde  bestimmen wird. Es geht hier nicht um eine neue Ampel auf der Berliner Straße, es geht um das gesamte Erscheinungsbild der Gemeinde und um die Stimmungslage der Menschen in der Gemeinde, um die Attraktivität der Gemeinde, der Gesundheit der Bevölkerung und um den Schutz der umliegenden Höhenwälder!
Das ist hochsensibel und sollte für Sie ein Grund sein, parteiliches zurückzustellen und einen gemeinsamen Masterplan in kürzester Zeit auf die Beine zu stellen! Engagieren Sie sich bitte für Ihre Gemeinde, die das Prädikat “lebenswert” aus unserer Sicht beibehalten sollte!
Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Bürgerinitiative Lebenswertes Helsa
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Wieder Blitzeinschlag in Windkraftanlage in der Söhre

Söhrewald, 31.07.14: Wie die HNA mitteilt, kam es erneut zu einem Blitzeinschlag in eine Windkraftanlage am Warpel. Ob es sich diesmal um einen aussergewöhnlich langanhaltenden “Jahrhundertblitz”, um einen von unten kommenden “Aufwärtsblitz”, um einen besonders starken “Winterblitz” handelte oder ob der Unfall generell “so nicht passieren” hätte dürfen, wurde nicht bekannt.

Hier finden Sie den Artikel zum mitraten:

http://www.hna.de/lokales/kreis-kassel/blitz-beschaedigte-rotorblatt-3745808.html

 

 

Post aus Schwedisch-Lappland

Bei den vielen Zuschriften, die uns seit dem HNA-Artikel vom 18.07.14 erreichen, war sogar Post aus Schwedisch-Lappland dabei!

Mit freundlicher Genehmigung des Absenders dürfen wir diese nun veröffentlichen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Erfahrungen mit Windkraftanlagen können Sie nachlesen bei http://www.kvarnhult.de (Lichte Dunkelheit im Dezember 2010 -Der Lillträsket zu Beginn der Blauen Stunde am 11.12.2010, 8.18 Uhr)

Ich lebe in der Stille Lapplands und nur dort ist der fehlenden Grundgeräusche wegen das wahre Ausmaß des von Windkraftwerken emitierten Lärms hörbar. Setzen Sie alles daran, diese Lärmschleudern zu verhindern.

Viel Erfolg und herzliche Grüße,

Bernd Klotz

Auf unsere Nachfrage stellte sich heraus, dass Herr Klotz keinen direkten Bezug zu unserer Region hat. Er ist auf unsere Bürgerinitiative aufmerksam geworden, weil ein Paar aus Kassel, welches jedes Jahr Schwedisch-Lappland bereist, für diese Zeit die HNA an seine Adresse schicken lässt!

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Vielen Dank!

Die Bürgerinitiative Lebenswertes Helsa bedankt sich ganz herzlich für die zahlreichen Zuschriften, die wir in den vergangenen Tagen erhalten haben!

Es freut uns sehr, dass sich so viele Bürger/innen mit uns solidarisieren -viele sogar, obwohl sie von unserer Problematik nicht oder nur am Rande betroffen sind.

Wir danken an der Stelle ausdrücklich für Ihre aufmunternden Worte, die wertvollen Tipps, die gute Nachbarschaft und für das Angebot, uns aktiv zu unterstützen.

Wir sind auf dem richtigen Weg.

Wir werden alle Ihre Mails gerne beantworten, bitten Sie jedoch um etwas Geduld!

Unser nächstes Treffen findet am Donnerstag, 07.08.14 statt. Ort und Uhrzeit erfragen Sie bitte unter mail@lebenswertes-helsa.de

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Zu Ihrer Information:

Die HNA hat am 25.07.2014 die Online-Kommentarfunktionen zur Windkraft eingestellt.

Aus diesem Anlass kommentieren wir ab sofort Artikel der HNA zu Themen zur Windkraft auf unserer Seite.

Aktualisierung:  Ab dem 29.07.2014 hat die HNA teilweise wieder Kommentarfunktionen zugelassen. Die Artikel zum Thema Windkraft, zu denen kein Beitrag abgegeben werden kann, werden wir auf unserer Homepage weiter kommentieren.

Ihre BI Lebenswertes Helsa
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Kommentar

Kommentar zum HNA-Artikel zur Beteiligung der Energiegenossenschaft Kaufungen an verschiedenen WKA-Standorten im Kaufunger Wald und der Söhre vom 24.07.2014:

-Stromtrassen: Welchen Strom in welcher Menge die Region bezieht hat keinen Einfluss darauf, dass die großen Überlandleitungen durch Nordhessen für Windstrom aus dem Norden gebaut werden. Der Artikel will den Eindruck erwecken, dass die regionale Stromerzeugung die geplanten Stromtrassen durch Nordhessen überflüssig machen.

– Wertschöpfung: Massiv werden Werte vernichtet, darauf geht die Energiegenossenschaft nicht ein! Wanderer meiden den Bereich Söhre/Warpel aufgrund der WKA – dies wird uns berichtet. Dem gerade aufkeimenden Tourismus im Kaufunger Wald, in den die Gemeinden gerade investiert haben, wird ernsthaft Schaden zugefügt! Noch weitaus massivere Schäden an der Umwelt mit finanziellen Folgen für Alle sind vorprogrammiert.

– Gewerbesteuer: Keines der gebauten WKA liegt auf dem Gemeindegebiet von Helsa. Städte und Gemeinden gehen ein erhebliches finanzielles Risiko ein. Am 18.07.2014 mussten z.B. die Städtischen Werke Erlangen bekennen: Wieder Millionenverlust durch Windkraftinvestement!

– Brachflächenbebauung: Die Energiegenossenschaft verschweigt, dass Brachflächen die wichtigsten Erneuerungsflächen für einen gesunden Wald sind. Hier stellt sich eine vielfältige Pflanzen und Tierwelt ein, die von den Bebauern mit 3.000 Tonnen Beton für jedes WKA-Fundament zugekippt werden!

– Landschaftsbild: Unsere Fotomontagen zeigen die Veränderung der Landschaft. Die WKA-Betreiber fragen uns nicht, ob uns das gefällt. Entscheiden Sie, ob Ihnen das gefällt oder nicht – ob Sie das wollen oder nicht!

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Hessenschau berichtet über die geplanten Windkraftanlagen um die Gemeinde Helsa

Am 22.07.14 berichtete der Hessische Rundfunk in seiner Sendung “hessenschau kompakt” über den Widerstand gegen die geplanten Windkraftanlagen um die Gemeinde Helsa.

Bis zum 29.07. können Sie den Clip hier abrufen (ab ca. 9:56 Min).

"hessenschau kompakt" berichtet über den Widerstand gegen die geplaten Windräder

“hessenschau kompakt” berichtet über den Widerstand gegen die geplanten Windräder

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Kurzmitteilung:

Städtische Werke starten Planung für Windparks im Stiftswald

Nachdem die Kasseler Stadtverordneten am Montag grünes Licht für die Gründung von zwei weiteren Windpark-Gesellschaften gegeben haben, gehen die Städtischen Werke nach einem HNA-Bericht nun in die konkrete Planung für zwei Windparks mit insgesamt 14 Rotoren östlich von Kassel.  

Im Kaufunger Stiftswald sollen auf dem Bielstein und dem Großen Belgerkopf  insgesamt neun Rotoren aufgestellt werden. Auf dem Rohrberg zwischen Helsa und Hirschhagen sind fünf Anlagen vorgesehen, so der HNA-Bericht weiter. 

Wir informieren an dieser Stelle in Kürze.

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Offener Brief an die Kasseler Stadtverordneten

Sehr geehrte Damen und Herren Stadtverordnete,

nun haben Sie also bereits am 21. Juli darüber zu entscheiden, ob Sie 88 Mio. Euro für die Errichtung weiterer 14 Windkraftanlagen bereitstellen wollen – zwar außerhalb des Stadtgebietes, aber direkt vor den Häusern der Landkreisbewohner von Lohfelden, Kaufungen und Helsa.

Es ist hinreichend bekannt, dass die Windenergie bei uns die unzuverlässigste Art und Weise der Stromgewinnung ist. Nicht im Geringsten kann es gelingen, die erforderliche konstante Mindestlast mittels dieser monströsen und naturzerstörenden Rotoren abzudecken! Konventionelle Kraftwerke müssen dauerhaft und betriebsfähig vorgehalten werden, weil nur sie als stetig betreib- und regelbare Energieerzeuger genutzt werden können. Gäbe es diese unbegreiflich unsinnige und unsoziale EEG-Förderung nicht, es käme wohl kaum ein normal denkender Mensch auf den Gedanken, hier in unserem bewaldeten Hügelland Windräder aufzustellen!

Überdenken Sie genau Ihre Entscheidung, denn Sie lassen sich mit Ihrem „JA“ auch auf ein waghalsiges finanzielles Abenteuer ein! Jeder Investor, jede Energiegenossenschaft, die sich an diesen Projekten beteiligen will, muss schriftlich bestätigen, von einem möglichen Totalverlust des eingesetzten Kapitals Kenntnis zu haben. Aus gutem Grund sind die Bürger bei Investitionen in Windenergie sehr zögerlich! Und Sie? Verwalten Sie unsere Steuergelder nicht treuhänderisch? Können sich die Kasseler Bürger ein weiteres finanzielles Desaster wirklich leisten?

Mit den nun geplanten 14 Industrieanlagen im Wald wird weiterhin eine Salamitaktik verfolgt, die mit der Errichtung der Windparks am Warpel und am Sandershäuser Berg begann. Weitere Windparks im Kaufunger Wald sind bereits in Planung und am Ende dieser zweifelhaften Entwicklung blickt Kassel nicht mehr auf unsere nordhessische Naturlandschaft, die vormals Söhre und Kaufunger Wald hieß, sondern auf eine Rotorensteppe mit rund 50 (!) Anlagen!

Sind die Kasseler Bürger darauf vorbereitet? Sind Sie als deren politische Vertreter darauf vorbereitet?

Für Kassel wird es wohl „lediglich“ eine visuelle Verschmutzung bedeuten. Für die in unmittelbarer Nähe zu den Windparks gelegenen Gemeinden wird es aber mehr als eine Zumutung sein: Gesundheitliche Beeinträchtigungen, Verfall der Immobilienwerte, Beschleunigung des demografischen Wandels und das touristische Aus sind dann nur einige Auswirkungen…

Unsere Initiativen haben sich daher vorgenommen, mit allen gegebenen rechtlichen Mitteln und in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband sowie dem Landesverband Vernunftkraft Hessen gegen eine Umzingelung der Gemeinde Helsa sowie für den Schutz des Kaufunger Waldes zu kämpfen.

Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden legalen Wege beschreiten, um diese Planungen zu verzögern und so teuer wie nur irgend möglich zu machen. 

Sehr geehrte Damen und Herren Stadtverordnete, informieren Sie sich bitte umfassend über die weitgehend ungelösten Probleme um die Windenergie, z.B. unter www.vernunftkraft.de

Vertagen Sie die Entscheidung in Ihrem Stadtparlament und arbeiten Sie für eine umfassende Energieeinsparung statt für naturzerstörende und zudem vollkommen unsoziale Großprojekte!

Sie als politische Entscheider haben es in diesem Fall mit in der Hand, unsere nordhessische Landschaft lebenswert zu erhalten!

 

Bürgerinitiative                                           Bürgerinitiative

„Lebenswertes Helsa“                              „Pro Hirschberg-Kaufunger Wald“

 

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Kasseler Stadtwerke wollen schon ab 2015 für 88 Mio. Euro Windräder aufstellen

Während das Regierungspräsidium Kassel sich bemüht, die Ausweisung der Vorranggebiete für Windkraft im Einklang mit den Bürgern zu gestalten, haben die Betreiber offenbar eine andere Möglichkeit gefunden, den Bau der Windkraftanlagen zu beschleunigen um noch die höchst mögliche Förderung einzustreichen, so ein HNA-Bericht vom 11.07.2014.

Der Teilregionalplan Energie, in dem Flächen für die Windkraftnutzung ausgewiesen werden sollen, befindet sich, nicht zuletzt aufgrund vieler Bürgerbedenken, immer noch in der Planung. Bis zum Abschluss der Planung, besteht für die Betreiber die Möglichkeit, Windkraftanlagen nach dem sogenannten Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) zu errichten.

DIe HNA schreibt hierzu: Die Zeit drängt, weil ab 2016 die Vergütung für Windstrom, der ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird, drastisch gesenkt werden soll. Das würde auf die Wirtschaftlichkeit der Windräder durchschlagen.”

Im Kaufunger Stiftswald sollen auf dem Bielstein (540 Meter) und auf dem Großen Belgerkopf (497 Meter) westlich von Helsa neun Anlagen für 53 Millionen Euro errichtet werden. Weitere fünf Windräder sind auf dem im Werra-Meißner-Kreis zwischen Helsa und Hirschhagen gelegenen Rohrberg (536 Meter) geplant, die Investitionssumme liegt bei 35 Millionen Euro.

Was hier so harmlos als “Kaufunger Stiftswald” und “Rohrberg bei Hirschhagen” verniedlicht wird, sieht im Fall von Eschenstruth zukünftig so aus:

"Schöne Aussicht" zw. St. Ottilien und Eschenstruth

“Schöne Aussicht” zw. St. Ottilien und Eschenstruth

 

4 Rotmilane wurden vergiftet

Frankenhardt, 21.06.2014:  Mehrere Rotmilane wurden in der Nähe des geplanten Windparks im Schäferwald, südlich von Gründelhardt, vergiftet aufgefunden. Alle Tiere fielen E605, einem seit 2002 in der EU verbotenem Nervengift, zum Opfer.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel: http://bit.ly/1m5aWrV

Diesen Beitrag möchten wir gern mit einem Zitat von Reinhold Messner schließen:

Alternative Energieerzeugung ist sinnlos, wenn sie das zerstört,

was man durch sie schützen will:

die Natur.”

 

Vogelsichtung melden

Milan_Sichtung

Ein Rotmilan über dem Buchberg, 12.April 2014.

Hier können Sie Ihre Vogelsichtungen (gern auch mit Foto) veröffentlichen. Besonders interessant sind Rotmilan und Schwarzstorch. 

Wichtig bei Ihrer Meldung sind folgende Hinweise: 

  • Datum, Uhrzeit
  • Beobachtete Vorgelart und Anzahl
  • Ihr Beobachtungsstandort
  • Und wenn Sie wollen auch Ihr Name
Schwarzstorch in Wickenrode.

Schwarzstorch in Wickenrode (Foto von 2011)

Sollten Sie ein Foto der Beobachtung gemacht haben, können Sie es direkt unter dem Kommentar hochladen.

Ihren Namen veröffentlichen wir nur wenn Sie dies ausdrücklich wünschen!

Ziel ist, die gesammelten Informationen der Oberen Naturschutzbehörde zu melden. Wir möchten, dass das Vorkommen dieser Vogelarten in der Gemeinde Helsa offiziell bestätigt wird. Wir wollen erreichen, dass einzelne Flächen bei der weiteren Windkraftplanung ausgeschlossen werden.

Die Energiewende und der Mythos von neuen Arbeitsplätzen

Um Akzeptanz in der Bevölkerung für die überhastete und teure Energiewende zu schaffen, wurden bereits zahlreiche Versprechen gegeben. Eines davon war das “grüne Jobwunder“.

Durch die Umstellung auf regenerative Energien sollten regional viele neue Arbeitsplätze entstehen.

Doch was ist nach über einem Jahrzehnt Subventionierung von diesem Versprechen übrig geblieben?

Die Antwort finden Sie im folgenden FOCUS-Artikel: http://bit.ly/1w1D9mN

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Druck auf Landesregierung nimmt weiter zu

Südhessen, 15.06.14: Der Widerstand in der Bevölkerung gegen die Pläne der hessischen Landesregierung, 2% der Landesfläche für Windkraft auszuweisen, wächst offenbar weiter an. Vor Ort soll nun die Hessenagentur vermitteln. Das Energieministerium hat in diesem Jahr 1,1 Millionen Euro für Mediationen eingeplant. Tarek Al-Wazir lies mitteilen, dieses Versuchsprojekt werde “stark nachgefragt”. Das lässt vermuten, dass sich an immer mehr Orten Bürger gegen den Windkraft-Ausbau wehren.

Beachten Sie bitte hierzu auch den Artikel in der Frankfurter Rundschau:

http://bit.ly/1oLShVB

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Schon gesehen? Schwarzstorch und Rotmilan sind auch dieses Jahr wieder zu Gast in unserer Gemeinde.

Zunächst vielen Dank für die Informationen über die aktuellen Schwarzstorchsichtungen in Eschenstruth und in Wickenrode sowie für die eingereichten Fotografien der Rotmilane, die aktuell täglich am Himmel über unserer Gemeinde zu beobachten sind. 

Sie helfen aktiv mit, den Lebensraum der heimischen Vogelarten vor Zerstörung durch Windkraftanlagen zu bewahren. Je größer unser Netzwerk wird, je mehr Menschen sich mit ihren Sichtungen bei uns melden, umso größer sind auch unsere Erfolgsaussichten!

Wenn auch die Bürger bei der aktuellen Windflächenplanung um Helsa leider nur eine untergeordnete Rolle spielen, gelten diese beiden Vogelarten als besonders schützenswert. Die Anwesenheit dieser seltenen Vögel kann dazu führen, dass keine Windräder aufgestellt werden dürfen, solange sich ihr Brut-, Aufzucht- und Lebensraum in der Nähe der geplanten Windflächen befindet.

Dafür muss das Vorkommen dieser Tiere allerdings “offiziell” bestätigt werden. So ist z. B. in den bestehenden Naturschutzgutachten die Anwesenheit des Schwarzstorchs in unserer Gemeinde aktuell “nicht bestätigt“. Allein im Monat Mai haben wir allerdings 3 Augenzeugenberichte, die uns am Ortsrand von Wickenrode über Schwarzstorch-Sichtungen informiert haben (bei der Nahrungsaufnahme am Boden). Zusätzlich wurden wir über eine Sichtung in Eschenstruth informiert.

Wir werden diese gesammelten Beobachtungen der Oberen Naturschutzbehörde mitteilen, um ein aktualisiertes avifaunistisches Gutachten  zu erwirken.

Möchten Sie uns hierbei unterstützen?

Dann gehen Sie bitte wie folgt vor: Es ist sehr wichtig, dass bei den Sichtungen unbedingt das Datum, die genaue Uhrzeit und wo Sie den Vogel/die Vögel beobachtet haben, vermerkt ist. Bitte vergessen Sie auch nicht, die Anzahl der Tiere zu notieren. Besonders wertvoll wäre, wenn Sie uns Ihre Adresse und Telefonnummer mitteilen. Ihre Sichtung senden sie am besten an mail@lebenswertes-helsa.de. Ein Foto wäre natürlich super, aber nicht um jeden Preis!

Besonders der Schwarzstorch ist ein sehr scheues Tier, das bei seiner Nahrungsaufnahme nicht gestört oder gar verschreckt werden darf. Machen Sie bitte nur ein Foto aus ausreichender Entfernung (Fluchtdistanz).

Verzichten Sie im Zweifel besser auf das Foto und entfernen Sie sich langsam wieder in die Richtung aus der sie gekommen sind. Informieren Sie uns trotzdem über Ihre Beobachtung.

Bitte sprechen Sie auch mit Ihren Nachbarn und Freunden und bitten Sie darum, ebenfalls die Augen nach diesen beiden Vogelarten offen zu halten. Melden Sie uns Ihre Informationen über Rotmilan und Schwarzstorch!

Für alle, die sich nicht 100% sicher sind, ob es sich bei ihren Beobachtungen um eine dieser Vogelarten handelt, hier 2 Bilder (Klick vergrößert):

Schwarzstorch in Wickenrode.

Schwarzstorch in Wickenrode (Foto 2011).

Rotmilan über dem Buchberg 2014

Rotmilan über dem Buchberg (Foto 2014).

 

 

 

 

 

 

 

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Titel_E-Tipp Quelle: Auszug Bericht ExtraTipp vom 31. Mai 2014 

Über einen traurigen Fund auf dem Gelände der Berneburger Windkraftanlage ,Roter Berg’ (bei Sontra) berichtete der Extra-Tipp in seiner Printausgabe. Spaziergänger fotografierten den Kadaver eines toten Rotmilan in unmittelbarer Nähe zur dortigen Windkraftanlage und leiteten die Bilder an Arno Werner aus Bebra weiter.

Werner ist Leiter des regionalen Arbeitskreises der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON). „Ich bin daran interessiert, dass die Öffentlichkeit erfährt, dass das Sterben der Großvögel, besonders der Rotmilane, durch die Windkraftanlagen auch im Werra-Meißner-Kreis, begonnen hat“. Und weiter: „Dieser tote Rotmilan ist kein bedauerlicher Einzelfall“, so der Vogelkundler. „Die Obere Naturschutzbehörde wurde mit Belegfotos auch aus dem Jahr 2013 informiert.“

Dr. Jörg Brauneis vom Jagdverein Hubertus Eschwege kritisiert das Planungsvorgehen der Behörden scharf: „Hessen beabsichtigt im Kerngebiet des Rotmilanvorkommens, für das es europaweite Verantwortung trägt, beinahe auf jedem Mittelgebirgsrücken eine Kette von Windkraftanlagen zu errichten. Überall dort kommen Rotmilane vor und brüten.“

Die vorgeschriebenen Abstände zu den Windkraftanlagen seien ,schamvolle’ Mindestabstände, die die Biologie dieses sich weit im Raum bewegenden Vogels nicht genügend berücksichtigen würden, unterstreicht Brauneis.

Den gesamten Artikel können sie auf lokalo24.de online nachlesen.  

Von einem vergleichbaren Ereignis unmittelbar in der Nähe einer Windkraftanlage in Ruhlkirchen (Vogelsbergkreis) berichtet das nordhessische Nachrichtenportal nh24.de in einem Bericht vom April diesen Jahres.

In diesem Bericht heißt es weiter: “Bereits in 2011 hatte ein unzureichendes Vogelgutachten die Errichtung des Windparks in Ruhlkirchen zu Fall gebracht. Nachdem der selbe Dienstleister im Auftrag der Windkraftfirma das Gutachten neu erstellt hatte, waren – trotz ständiger Sichtungen von Rotmilanen im Planungsgebiet – sämtliche Bedenken gegen den Bau der Windrotoren vom Tisch gefegt.

Gerade mal drei Monate nach Inbetriebnahme der Anlagen ist dort das erste Opfer dieser seltenen und geschützten Greifvögel zu beklagen.

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Windpark ARCHFELD-WILLERSHAUSEN steht aufgrund aktueller naturschutzfachlicher Gutachten infrage

Der geplante Windpark Archfeld-Willershausen(Gemeinde Herleshausen) wird aller Voraussicht nach nicht weiter entwickelt. Die aktuellen naturschutzfachlichen Gutachten hätten ein erhebliches Konfliktpotenzial zutage gefördert, das einer Realisierung des geplanten Windparks im Wege steht.

Insbesondere sind hier die geschützten Greifvogelbestände relevant, die in einer bereits im Frühjahr 2013 durchgeführten ersten Voruntersuchung dort nicht auftraten.

Eine vergleichbare Situation wie bei uns in der Gemeinde Helsa. Aus diesem Grund fordert die BI Lebenswertes Helsa umgehend eine Aktualisierung der avifaunistischen Gutachten für Helsa.

Mit Herbstbeginn ziehen Schwarzstörche und Rotmilane wieder in ihr Winterquartier nach Afrika und können ab diesem Zeitpunkt in Gutachten nicht mehr erfasst werden.

Im Frühjahr 2015 können diese Tiere möglicherweise Opfer der ersten Windkraftanlagen werden, wenn nach den derzeitigen Planungen diese Anlagen um Helsa herum errichtet werden dürfen. 

Wir werden in den kommenden Tagen Kontakt mit der Oberen Naturschutzbehörde (ONB) aufnehmen und versuchen, zeitnah ein aktualisiertes Gutachten zu forcieren.

Wir informieren Sie aktuell über die Reaktion der ONB bzw. das weitere Vorgehen an dieser Stelle!

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Aus aktuellem Anlass…

Das Kopfbild von www.lebenswertes-helsa.de wurde geändert. Erkennen Sie, wo das Foto entstanden ist? An genau dieser Stelle haben wir uns mit Vertretern der lokalen Politik und Mitgliedern der Regionalversammlung getroffen. 

Wir wollen zeigen, wie unsere Gemeinde künftig aussehen wird, wenn unsere gewählten Bürgervertreter nicht bald reagieren.

Wir befinden uns am Ende der Bürgermeister-Brandt-Straße in Wickenrode. Die Windkraftanlagen sind zu nah, zu hoch, zu viel meinen Sie?

Nein, leider handelt es sich hier um die tatsächliche Planung. Alle Windkraftanlagen sind in Anzahl und Höhe genau so geplant.

Weitere Informationen und das Protokoll erhalten Sie in Kürze hier.

Wickenrode HD

Klick aufs Bild vergrößert in HD

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Lebenswertes Helsa tritt VERNUNFTKRAFT bei!

Helsa/Kaufunger Wald, 24.04.14: Die Bürgerinitiative (BI) Lebenswertes Helsa hat sich weiter vernetzt. Immer mehr Bürgerinitiativen in ganz Deutschland haben sich in den letzten Wochen im Kampf gegen den unkontrollierten Ausbau von Windenergie der Bundesinitiative VERNUNFTKRAFT angeschlossen. Ziel hierbei ist es, Aktivitäten künftig zu bündeln.

Nach dem Bündnis mit über 30 Gruppen aus (Nord-)Hessen im Januar, hat die BI Lebenswertes Helsa diese Woche VERNUNFTKRAFT die Hand gereicht. VERNUNFTKRAFT ist mit über 330 angeschlossenen Bürgerinitiativen aus dem ganzen Bundesgebiet der größte Dachverband für vernünftige Energiepolitik in Deutschland.

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Gegenwind wird schärfer

Lippoldsberg, 20.04.2014: Auch im Reinhardswald wehren sich immer mehr Bürger gegen den geplanten Bau von Windkraftanlagen in ihren Waldgebieten.

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In der Nacht zu Ostermontag wurde ein ca. 9 Meter hohes Windrad in Flammen gesetzt. Die Bürgerinitiative Pro Märchenland will mit dieser Protestaktion unter anderem auf die Gefahr von brennenden Windkraftanlagen in Waldgebieten hinweisen. Nach eigener Aussage fühlen sich die Aktivisten vom Regierungspräsidium Kassel nicht ernst genommen. Trotz 15.000 Einwendungen gegen die Pläne, Windkraftanlagen in Waldgebieten zu errichten, wurde noch eine zusätzliche Fläche hierfür ausgewiesen.

Den gesamten Artikel gibt’s hier: http://www.hna.de/lokales/hofgeismar/windrad-flammen-aktivisten-demonstrierten-gegen-anlagen-reinhardswald-3495428.html

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Energiewende kurz vor dem Scheitern?

instabiles Stromnetz durch "Überförderung"

Helsa, 18.04.14: Besuch aus Berlin traf am vergangenen Mittwoch, den 16.04.14 in Niestetal ein. Der amtierende “Superminister” Gabriel desillusionierte vor ca. 200  Gästen die allzu hohen Erwartungen von Subventionsnehmern an eine weiterhin ungebremste Förderung der “erneuerbaren” Energien.

Der Vizekanzler scheint erkannt zu haben, dass Berechenbarkeit und Planbarkeit zunächst wichtiger sind, als der unkontrollierte, schnelle und damit für den Verbraucher kostenintensive Ausbau.

Gabriel sprach sich dafür aus, vor allem die Überförderung bei Windkraft abzubauen und wies auch auf die Problematik eines instabilen Stromnetzes hin. Der Vizekanzler befürchtet ein bevorstehendes Scheitern der Energiewende -mit dramatischen Folgen für die Industrie. Er plane ein Gesetz, um dem ungesteuertem Zubau von Kraftwerken entgegenzuwirken und sprach sich gleichzeitig dafür aus, die Bürger an Windkraftanlagen stärker zu beteiligen.

Eine klare Ansage, dass diese Gelder nun vor Ort gesammelt werden sollen und die Bundesregierung künftig nicht mehr für das Risiko dieser lnvestitionen einsteht.

Mit seinem Besuch löste der Minister ein Versprechen ein, das er im vergangenem Jahr in Baunatal gegeben hat.

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Präsentation RP-Kassel

Kurzmitteilung

Stellungnahme der Interessengemeinschaft Lebenswertes Helsa vor der Regionalversammlung Nordhessen im RP-Kassel

Kassel, 13.03.2014. Im Auftrag der Regionalversammlung Nordhessen hatte das Regierungspräsidium Kassel  die Bürgerinitiativen zu einer Veranstaltung zum Teilregionalplan Energie eingeladen. 

Hierbei wurden ca. 30 Bürgerinitiativen gehört, die im Rahmen der Ersten Offenlegung des Teilregionalplan Energie im vergangenen Jahr schriftliche Einwände vorgebracht hatten.

Vortrag: Dr. Ing. Detlef Ahlborn. Bildquelle: Klaus Becker

Vortrag: Dr.-Ing. Detlef Ahlborn von der BI Pro Hirschberg/Kaufunger Wald im RP-Kassel. Bildquelle: Klaus Becker

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Windparkprojekt wird zur Farce

Wie die HNA in ihrem Artikel vom 21.02.2014 berichtet, tauchen am Windpark Warpel im Söhrewald nach dem Störfall im Januar bereits die nächsten Probleme auf.

Anfang des Jahres wurde eine der Anlagen (vermutlich) durch einen Blitzeinschlag stark beschädigt. Die Gutachten zur genauen Ursachenanalyse stehen noch aus.

Heute stellt sich heraus, dass an der Anlage Rotorblätter installiert wurden, die nicht den Anforderungen der Deutschen Flugsicherung entsprechen und damit die Bauabnahme  gefährden.

Laut des HNA-Artikels wurden im Dezember letzten Jahres die falsch gekennzeichneten Flügel aus Zeitdruck dennoch montiert. Die Flügel entsprechen nicht den Vorschriften und müssen wieder ausgetauscht werden.

Präsentation der Rotorblätter beim Tag der offenen Tür im Windpark Warpel.

Präsentation der Rotorblätter beim Tag der offenen Tür im Windpark Warpel.

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Veranstaltung an der UniKassel:

Ausweisung von Vorranggebieten für Windenergienutzung Nordhessen / Südniedersachsen

Kassel, 12. Februar 2014. Eine kritische und interessante Veranstaltung organisierte der Fachbereich 06 (Landschafts- und Vegetationsökologie) am Mittwoch in der UniKassel.

Zum Thema Ausweisung von Vorranggebieten für Windenergienutzung Nordhessen / Südniedersachsen“ präsentierte eine studentische Projektgruppe ihre Arbeitsergebnisse und bot anschließend Raum für eine Podiumsdiskussion.

Podiumsdiskussion UniKassel

Podiumsdiskussion UniKassel zum Thema: Ausweisung von Vorranggebieten für Windenergienutzung in Nordhessen/ Südniedersachsen

Auf dem Podium saßen neben Vertretern der Kommunalpolitik, des RP-Kassel, Naturschutzbünde und Bürgerinitiativen.

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Windrad bei Sternberg abgebrannt

Beim Brand einer Windkraftanlage bei Sternberg ist nach einem NDR-Bericht gestern ein Schaden von rund eineinhalb Millionen Euro entstanden.

Windrad abgebrannt

Windrad bei Sternberg abgebrannt

Am Mittwochabend ist laut Polizei zunächst das Maschinenhaus in Flammen aufgegangen, dann griff das Feuer auf die Flügel des Windrads über. Die Flammen in 85 Metern Höhe waren auch in mehreren Kilometern Entfernung noch zu sehen.

Die Ursache wird in dem Bericht mit: “vermutlich technischer Defekt” umschrieben.

Weiter heißt es in dem NDR-Bericht:

Die Feuerwehr ist bei derartigen Bränden machtlos, sagte Landesbrandmeister Dietmar Zgaga [...] nichts anderes tun, als die Gegend weiträumig abzusperren, Nebengebäude vor abstürzenden Teilen zu schützen und das Windrad kontrolliert abbrennen zu lassen. In so einer Situation wird auch kein Löschhubschrauber geschickt, weil das zu gefährlich für die Einsatzkräfte ist.

Im Windkraftpark Hohen Pritz stehen noch 13 weitere Windräder.

Quelle NDR: http://bit.ly/1o1LWlH

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LinkTipp:

Energieforschung_neu_gestaltenNeuausrichtung: Wanka plant Forschungsprogramm zur Energiewende

Welche Stromspeicher und Leitungen braucht das Land? Die Bundesregierung will die Energieforschung neu gestalten: Sie solle an der Energiewende ausgerichtet werden, sagte Ministerin Wanka dem “Handelsblatt”.

Im Laufe des Jahres müsse das neue Energieforschungsforum, in dem Wissenschaftler, Politik und Wirtschaft vertreten sind, die Agenda entwickeln. Es müsse zum Beispiel die Fragen beantworten, welche Batterieforschung erforderlich ist für die Entwicklung von Stromspeichern und wie intelligente Netze entwickelt werden können. Daraus werde dann das siebte Energieforschungsprogramm entwickelt. [...]  >> Zum Spiegel-Artikel

Quelle und weiterführender Link: www.spiegel-online.de

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