Vielen Dank!

Die Bürgerinitiative Lebenswertes Helsa bedankt sich ganz herzlich für die zahlreichen Zuschriften, die wir in den vergangenen Tagen erhalten haben!

Es freut uns sehr, dass sich so viele Bürger/innen mit uns solidarisieren -viele sogar, obwohl sie von unserer Problematik nicht oder nur am Rande betroffen sind.

Wir danken an der Stelle ausdrücklich für Ihre aufmunternden Worte, die wertvollen Tipps, die gute Nachbarschaft und für das Angebot, uns aktiv zu unterstützen.

Wir sind auf dem richtigen Weg.

Wir werden alle Ihre Mails gerne beantworten, bitten Sie jedoch um etwas Geduld!

Unser nächstes Treffen findet am Donnerstag, 07.08.14 statt. Ort und Uhrzeit erfragen Sie bitte unter mail@lebenswertes-helsa.de

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Zu Ihrer Information:

Die HNA hat am 25.07.2014 die Online-Kommentarfunktionen zur Windkraft eingestellt.

Aus diesem Anlass kommentieren wir ab sofort Artikel der HNA zu Themen zur Windkraft auf unserer Seite.

Aktualisierung:  Ab dem 29.07.2014 hat die HNA teilweise wieder Kommentarfunktionen zugelassen. Die Artikel zum Thema Windkraft, zu denen kein Beitrag abgegeben werden kann, werden wir auf unserer Homepage weiter kommentieren.

Ihre BI Lebenswertes Helsa
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Kommentar

Kommentar zum HNA-Artikel zur Beteiligung der Energiegenossenschaft Kaufungen an verschiedenen WKA-Standorten im Kaufunger Wald und der Söhre vom 24.07.2014:

-Stromtrassen: Welchen Strom in welcher Menge die Region bezieht hat keinen Einfluss darauf, dass die großen Überlandleitungen durch Nordhessen für Windstrom aus dem Norden gebaut werden. Der Artikel will den Eindruck erwecken, dass die regionale Stromerzeugung die geplanten Stromtrassen durch Nordhessen überflüssig machen.

Wertschöpfung: Massiv werden Werte vernichtet, darauf geht die Energiegenossenschaft nicht ein! Wanderer meiden den Bereich Söhre/Warpel aufgrund der WKA – dies wird uns berichtet. Dem gerade aufkeimenden Tourismus im Kaufunger Wald, in den die Gemeinden gerade investiert haben, wird ernsthaft Schaden zugefügt! Noch weitaus massivere Schäden an der Umwelt mit finanziellen Folgen für Alle sind vorprogrammiert.

Gewerbesteuer: Keines der gebauten WKA liegt auf dem Gemeindegebiet von Helsa. Städte und Gemeinden gehen ein erhebliches finanzielles Risiko ein. Am 18.07.2014 mussten z.B. die Städtischen Werke Erlangen bekennen: Wieder Millionenverlust durch Windkraftinvestement!

Brachflächenbebauung: Die Energiegenossenschaft verschweigt, dass Brachflächen die wichtigsten Erneuerungsflächen für einen gesunden Wald sind. Hier stellt sich eine vielfältige Pflanzen und Tierwelt ein, die von den Bebauern mit 3.000 Tonnen Beton für jedes WKA-Fundament zugekippt werden!

Landschaftsbild: Unsere Fotomontagen zeigen die Veränderung der Landschaft. Die WKA-Betreiber fragen uns nicht, ob uns das gefällt. Entscheiden Sie, ob Ihnen das gefällt oder nicht – ob Sie das wollen oder nicht!

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Hessenschau berichtet über die geplanten Windkraftanlagen um die Gemeinde Helsa

Am 22.07.14 berichtete der Hessische Rundfunk in seiner Sendung “hessenschau kompakt” über den Widerstand gegen die geplanten Windkraftanlagen um die Gemeinde Helsa.

Bis zum 29.07. können Sie den Clip hier abrufen (ab ca. 9:56 Min).

"hessenschau kompakt" berichtet über den Widerstand gegen die geplaten Windräder

“hessenschau kompakt” berichtet über den Widerstand gegen die geplanten Windräder

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Kurzmitteilung:

Städtische Werke starten Planung für Windparks im Stiftswald

Nachdem die Kasseler Stadtverordneten am Montag grünes Licht für die Gründung von zwei weiteren Windpark-Gesellschaften gegeben haben, gehen die Städtischen Werke nach einem HNA-Bericht nun in die konkrete Planung für zwei Windparks mit insgesamt 14 Rotoren östlich von Kassel.  

Im Kaufunger Stiftswald sollen auf dem Bielstein und dem Großen Belgerkopf  insgesamt neun Rotoren aufgestellt werden. Auf dem Rohrberg zwischen Helsa und Hirschhagen sind fünf Anlagen vorgesehen, so der HNA-Bericht weiter. 

Wir informieren an dieser Stelle in Kürze.

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Offener Brief an die Kasseler Stadtverordneten

Sehr geehrte Damen und Herren Stadtverordnete,

nun haben Sie also bereits am 21. Juli darüber zu entscheiden, ob Sie 88 Mio. Euro für die Errichtung weiterer 14 Windkraftanlagen bereitstellen wollen – zwar außerhalb des Stadtgebietes, aber direkt vor den Häusern der Landkreisbewohner von Lohfelden, Kaufungen und Helsa.

Es ist hinreichend bekannt, dass die Windenergie bei uns die unzuverlässigste Art und Weise der Stromgewinnung ist. Nicht im Geringsten kann es gelingen, die erforderliche konstante Mindestlast mittels dieser monströsen und naturzerstörenden Rotoren abzudecken! Konventionelle Kraftwerke müssen dauerhaft und betriebsfähig vorgehalten werden, weil nur sie als stetig betreib- und regelbare Energieerzeuger genutzt werden können. Gäbe es diese unbegreiflich unsinnige und unsoziale EEG-Förderung nicht, es käme wohl kaum ein normal denkender Mensch auf den Gedanken, hier in unserem bewaldeten Hügelland Windräder aufzustellen!

Überdenken Sie genau Ihre Entscheidung, denn Sie lassen sich mit Ihrem „JA“ auch auf ein waghalsiges finanzielles Abenteuer ein! Jeder Investor, jede Energiegenossenschaft, die sich an diesen Projekten beteiligen will, muss schriftlich bestätigen, von einem möglichen Totalverlust des eingesetzten Kapitals Kenntnis zu haben. Aus gutem Grund sind die Bürger bei Investitionen in Windenergie sehr zögerlich! Und Sie? Verwalten Sie unsere Steuergelder nicht treuhänderisch? Können sich die Kasseler Bürger ein weiteres finanzielles Desaster wirklich leisten?

Mit den nun geplanten 14 Industrieanlagen im Wald wird weiterhin eine Salamitaktik verfolgt, die mit der Errichtung der Windparks am Warpel und am Sandershäuser Berg begann. Weitere Windparks im Kaufunger Wald sind bereits in Planung und am Ende dieser zweifelhaften Entwicklung blickt Kassel nicht mehr auf unsere nordhessische Naturlandschaft, die vormals Söhre und Kaufunger Wald hieß, sondern auf eine Rotorensteppe mit rund 50 (!) Anlagen!

Sind die Kasseler Bürger darauf vorbereitet? Sind Sie als deren politische Vertreter darauf vorbereitet?

Für Kassel wird es wohl „lediglich“ eine visuelle Verschmutzung bedeuten. Für die in unmittelbarer Nähe zu den Windparks gelegenen Gemeinden wird es aber mehr als eine Zumutung sein: Gesundheitliche Beeinträchtigungen, Verfall der Immobilienwerte, Beschleunigung des demografischen Wandels und das touristische Aus sind dann nur einige Auswirkungen…

Unsere Initiativen haben sich daher vorgenommen, mit allen gegebenen rechtlichen Mitteln und in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband sowie dem Landesverband Vernunftkraft Hessen gegen eine Umzingelung der Gemeinde Helsa sowie für den Schutz des Kaufunger Waldes zu kämpfen.

Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden legalen Wege beschreiten, um diese Planungen zu verzögern und so teuer wie nur irgend möglich zu machen. 

Sehr geehrte Damen und Herren Stadtverordnete, informieren Sie sich bitte umfassend über die weitgehend ungelösten Probleme um die Windenergie, z.B. unter www.vernunftkraft.de

Vertagen Sie die Entscheidung in Ihrem Stadtparlament und arbeiten Sie für eine umfassende Energieeinsparung statt für naturzerstörende und zudem vollkommen unsoziale Großprojekte!

Sie als politische Entscheider haben es in diesem Fall mit in der Hand, unsere nordhessische Landschaft lebenswert zu erhalten!

 

Bürgerinitiative                                           Bürgerinitiative

„Lebenswertes Helsa“                              „Pro Hirschberg-Kaufunger Wald“

 

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Kasseler Stadtwerke wollen schon ab 2015 für 88 Mio. Euro Windräder aufstellen

Während das Regierungspräsidium Kassel sich bemüht, die Ausweisung der Vorranggebiete für Windkraft im Einklang mit den Bürgern zu gestalten, haben die Betreiber offenbar eine andere Möglichkeit gefunden, den Bau der Windkraftanlagen zu beschleunigen um noch die höchst mögliche Förderung einzustreichen, so ein HNA-Bericht vom 11.07.2014.

Der Teilregionalplan Energie, in dem Flächen für die Windkraftnutzung ausgewiesen werden sollen, befindet sich, nicht zuletzt aufgrund vieler Bürgerbedenken, immer noch in der Planung. Bis zum Abschluss der Planung, besteht für die Betreiber die Möglichkeit, Windkraftanlagen nach dem sogenannten Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) zu errichten.

DIe HNA schreibt hierzu: Die Zeit drängt, weil ab 2016 die Vergütung für Windstrom, der ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird, drastisch gesenkt werden soll. Das würde auf die Wirtschaftlichkeit der Windräder durchschlagen.”

Im Kaufunger Stiftswald sollen auf dem Bielstein (540 Meter) und auf dem Großen Belgerkopf (497 Meter) westlich von Helsa neun Anlagen für 53 Millionen Euro errichtet werden. Weitere fünf Windräder sind auf dem im Werra-Meißner-Kreis zwischen Helsa und Hirschhagen gelegenen Rohrberg (536 Meter) geplant, die Investitionssumme liegt bei 35 Millionen Euro.

Was hier so harmlos als “Kaufunger Stiftswald” und “Rohrberg bei Hirschhagen” verniedlicht wird, sieht im Fall von Eschenstruth zukünftig so aus:

"Schöne Aussicht" zw. St. Ottilien und Eschenstruth

“Schöne Aussicht” zw. St. Ottilien und Eschenstruth

 

4 Rotmilane wurden vergiftet

Frankenhardt, 21.06.2014:  Mehrere Rotmilane wurden in der Nähe des geplanten Windparks im Schäferwald, südlich von Gründelhardt, vergiftet aufgefunden. Alle Tiere fielen E605, einem seit 2002 in der EU verbotenem Nervengift, zum Opfer.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel: http://bit.ly/1m5aWrV

Diesen Beitrag möchten wir gern mit einem Zitat von Reinhold Messner schließen:

Alternative Energieerzeugung ist sinnlos, wenn sie das zerstört,

was man durch sie schützen will:

die Natur.”

 

Vogelsichtung melden

Milan_Sichtung

Ein Rotmilan über dem Buchberg, 12.April 2014.

Hier können Sie Ihre Vogelsichtungen (gern auch mit Foto) veröffentlichen. Besonders interessant sind Rotmilan und Schwarzstorch. 

Wichtig bei Ihrer Meldung sind folgende Hinweise: 

  • Datum, Uhrzeit
  • Beobachtete Vorgelart und Anzahl
  • Ihr Beobachtungsstandort
  • Und wenn Sie wollen auch Ihr Name
Schwarzstorch in Wickenrode.

Schwarzstorch in Wickenrode (Foto von 2011)

Sollten Sie ein Foto der Beobachtung gemacht haben, können Sie es direkt unter dem Kommentar hochladen.

Ihren Namen veröffentlichen wir nur wenn Sie dies ausdrücklich wünschen!

Ziel ist, die gesammelten Informationen der Oberen Naturschutzbehörde zu melden. Wir möchten, dass das Vorkommen dieser Vogelarten in der Gemeinde Helsa offiziell bestätigt wird. Wir wollen erreichen, dass einzelne Flächen bei der weiteren Windkraftplanung ausgeschlossen werden.

Die Energiewende und der Mythos von neuen Arbeitsplätzen

Um Akzeptanz in der Bevölkerung für die überhastete und teure Energiewende zu schaffen, wurden bereits zahlreiche Versprechen gegeben. Eines davon war das “grüne Jobwunder“.

Durch die Umstellung auf regenerative Energien sollten regional viele neue Arbeitsplätze entstehen.

Doch was ist nach über einem Jahrzehnt Subventionierung von diesem Versprechen übrig geblieben?

Die Antwort finden Sie im folgenden FOCUS-Artikel: http://bit.ly/1w1D9mN

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Druck auf Landesregierung nimmt weiter zu

Südhessen, 15.06.14: Der Widerstand in der Bevölkerung gegen die Pläne der hessischen Landesregierung, 2% der Landesfläche für Windkraft auszuweisen, wächst offenbar weiter an. Vor Ort soll nun die Hessenagentur vermitteln. Das Energieministerium hat in diesem Jahr 1,1 Millionen Euro für Mediationen eingeplant. Tarek Al-Wazir lies mitteilen, dieses Versuchsprojekt werde “stark nachgefragt”. Das lässt vermuten, dass sich an immer mehr Orten Bürger gegen den Windkraft-Ausbau wehren.

Beachten Sie bitte hierzu auch den Artikel in der Frankfurter Rundschau:

http://bit.ly/1oLShVB

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Schon gesehen? Schwarzstorch und Rotmilan sind auch dieses Jahr wieder zu Gast in unserer Gemeinde.

Zunächst vielen Dank für die Informationen über die aktuellen Schwarzstorchsichtungen in Eschenstruth und in Wickenrode sowie für die eingereichten Fotografien der Rotmilane, die aktuell täglich am Himmel über unserer Gemeinde zu beobachten sind. 

Sie helfen aktiv mit, den Lebensraum der heimischen Vogelarten vor Zerstörung durch Windkraftanlagen zu bewahren. Je größer unser Netzwerk wird, je mehr Menschen sich mit ihren Sichtungen bei uns melden, umso größer sind auch unsere Erfolgsaussichten!

Wenn auch die Bürger bei der aktuellen Windflächenplanung um Helsa leider nur eine untergeordnete Rolle spielen, gelten diese beiden Vogelarten als besonders schützenswert. Die Anwesenheit dieser seltenen Vögel kann dazu führen, dass keine Windräder aufgestellt werden dürfen, solange sich ihr Brut-, Aufzucht- und Lebensraum in der Nähe der geplanten Windflächen befindet.

Dafür muss das Vorkommen dieser Tiere allerdings “offiziell” bestätigt werden. So ist z. B. in den bestehenden Naturschutzgutachten die Anwesenheit des Schwarzstorchs in unserer Gemeinde aktuell “nicht bestätigt“. Allein im Monat Mai haben wir allerdings 3 Augenzeugenberichte, die uns am Ortsrand von Wickenrode über Schwarzstorch-Sichtungen informiert haben (bei der Nahrungsaufnahme am Boden). Zusätzlich wurden wir über eine Sichtung in Eschenstruth informiert.

Wir werden diese gesammelten Beobachtungen der Oberen Naturschutzbehörde mitteilen, um ein aktualisiertes avifaunistisches Gutachten  zu erwirken.

Möchten Sie uns hierbei unterstützen?

Dann gehen Sie bitte wie folgt vor: Es ist sehr wichtig, dass bei den Sichtungen unbedingt das Datum, die genaue Uhrzeit und wo Sie den Vogel/die Vögel beobachtet haben, vermerkt ist. Bitte vergessen Sie auch nicht, die Anzahl der Tiere zu notieren. Besonders wertvoll wäre, wenn Sie uns Ihre Adresse und Telefonnummer mitteilen. Ihre Sichtung senden sie am besten an mail@lebenswertes-helsa.de. Ein Foto wäre natürlich super, aber nicht um jeden Preis!

Besonders der Schwarzstorch ist ein sehr scheues Tier, das bei seiner Nahrungsaufnahme nicht gestört oder gar verschreckt werden darf. Machen Sie bitte nur ein Foto aus ausreichender Entfernung (Fluchtdistanz).

Verzichten Sie im Zweifel besser auf das Foto und entfernen Sie sich langsam wieder in die Richtung aus der sie gekommen sind. Informieren Sie uns trotzdem über Ihre Beobachtung.

Bitte sprechen Sie auch mit Ihren Nachbarn und Freunden und bitten Sie darum, ebenfalls die Augen nach diesen beiden Vogelarten offen zu halten. Melden Sie uns Ihre Informationen über Rotmilan und Schwarzstorch!

Für alle, die sich nicht 100% sicher sind, ob es sich bei ihren Beobachtungen um eine dieser Vogelarten handelt, hier 2 Bilder (Klick vergrößert):

Schwarzstorch in Wickenrode.

Schwarzstorch in Wickenrode (Foto 2011).

Rotmilan über dem Buchberg 2014

Rotmilan über dem Buchberg (Foto 2014).

 

 

 

 

 

 

 

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Titel_E-Tipp Quelle: Auszug Bericht ExtraTipp vom 31. Mai 2014 

Über einen traurigen Fund auf dem Gelände der Berneburger Windkraftanlage ,Roter Berg’ (bei Sontra) berichtete der Extra-Tipp in seiner Printausgabe. Spaziergänger fotografierten den Kadaver eines toten Rotmilan in unmittelbarer Nähe zur dortigen Windkraftanlage und leiteten die Bilder an Arno Werner aus Bebra weiter.

Werner ist Leiter des regionalen Arbeitskreises der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON). „Ich bin daran interessiert, dass die Öffentlichkeit erfährt, dass das Sterben der Großvögel, besonders der Rotmilane, durch die Windkraftanlagen auch im Werra-Meißner-Kreis, begonnen hat“. Und weiter: „Dieser tote Rotmilan ist kein bedauerlicher Einzelfall“, so der Vogelkundler. „Die Obere Naturschutzbehörde wurde mit Belegfotos auch aus dem Jahr 2013 informiert.“

Dr. Jörg Brauneis vom Jagdverein Hubertus Eschwege kritisiert das Planungsvorgehen der Behörden scharf: „Hessen beabsichtigt im Kerngebiet des Rotmilanvorkommens, für das es europaweite Verantwortung trägt, beinahe auf jedem Mittelgebirgsrücken eine Kette von Windkraftanlagen zu errichten. Überall dort kommen Rotmilane vor und brüten.“

Die vorgeschriebenen Abstände zu den Windkraftanlagen seien ,schamvolle’ Mindestabstände, die die Biologie dieses sich weit im Raum bewegenden Vogels nicht genügend berücksichtigen würden, unterstreicht Brauneis.

Den gesamten Artikel können sie auf lokalo24.de online nachlesen.  

Von einem vergleichbaren Ereignis unmittelbar in der Nähe einer Windkraftanlage in Ruhlkirchen (Vogelsbergkreis) berichtet das nordhessische Nachrichtenportal nh24.de in einem Bericht vom April diesen Jahres.

In diesem Bericht heißt es weiter: “Bereits in 2011 hatte ein unzureichendes Vogelgutachten die Errichtung des Windparks in Ruhlkirchen zu Fall gebracht. Nachdem der selbe Dienstleister im Auftrag der Windkraftfirma das Gutachten neu erstellt hatte, waren – trotz ständiger Sichtungen von Rotmilanen im Planungsgebiet – sämtliche Bedenken gegen den Bau der Windrotoren vom Tisch gefegt.

Gerade mal drei Monate nach Inbetriebnahme der Anlagen ist dort das erste Opfer dieser seltenen und geschützten Greifvögel zu beklagen.

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Windpark ARCHFELD-WILLERSHAUSEN steht aufgrund aktueller naturschutzfachlicher Gutachten infrage

Der geplante Windpark Archfeld-Willershausen(Gemeinde Herleshausen) wird aller Voraussicht nach nicht weiter entwickelt. Die aktuellen naturschutzfachlichen Gutachten hätten ein erhebliches Konfliktpotenzial zutage gefördert, das einer Realisierung des geplanten Windparks im Wege steht.

Insbesondere sind hier die geschützten Greifvogelbestände relevant, die in einer bereits im Frühjahr 2013 durchgeführten ersten Voruntersuchung dort nicht auftraten.

Eine vergleichbare Situation wie bei uns in der Gemeinde Helsa. Aus diesem Grund fordert die BI Lebenswertes Helsa umgehend eine Aktualisierung der avifaunistischen Gutachten für Helsa.

Mit Herbstbeginn ziehen Schwarzstörche und Rotmilane wieder in ihr Winterquartier nach Afrika und können ab diesem Zeitpunkt in Gutachten nicht mehr erfasst werden.

Im Frühjahr 2015 können diese Tiere möglicherweise Opfer der ersten Windkraftanlagen werden, wenn nach den derzeitigen Planungen diese Anlagen um Helsa herum errichtet werden dürfen. 

Wir werden in den kommenden Tagen Kontakt mit der Oberen Naturschutzbehörde (ONB) aufnehmen und versuchen, zeitnah ein aktualisiertes Gutachten zu forcieren.

Wir informieren Sie aktuell über die Reaktion der ONB bzw. das weitere Vorgehen an dieser Stelle!

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Aus aktuellem Anlass…

Das Kopfbild von www.lebenswertes-helsa.de wurde geändert. Erkennen Sie, wo das Foto entstanden ist? An genau dieser Stelle haben wir uns mit Vertretern der lokalen Politik und Mitgliedern der Regionalversammlung getroffen. 

Wir wollen zeigen, wie unsere Gemeinde künftig aussehen wird, wenn unsere gewählten Bürgervertreter nicht bald reagieren.

Wir befinden uns am Ende der Bürgermeister-Brandt-Straße in Wickenrode. Die Windkraftanlagen sind zu nah, zu hoch, zu viel meinen Sie?

Nein, leider handelt es sich hier um die tatsächliche Planung. Alle Windkraftanlagen sind in Anzahl und Höhe genau so geplant.

Weitere Informationen und das Protokoll erhalten Sie in Kürze hier.

Wickenrode HD

Klick aufs Bild vergrößert in HD

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Lebenswertes Helsa tritt VERNUNFTKRAFT bei!

Helsa/Kaufunger Wald, 24.04.14: Die Bürgerinitiative (BI) Lebenswertes Helsa hat sich weiter vernetzt. Immer mehr Bürgerinitiativen in ganz Deutschland haben sich in den letzten Wochen im Kampf gegen den unkontrollierten Ausbau von Windenergie der Bundesinitiative VERNUNFTKRAFT angeschlossen. Ziel hierbei ist es, Aktivitäten künftig zu bündeln.

Nach dem Bündnis mit über 30 Gruppen aus (Nord-)Hessen im Januar, hat die BI Lebenswertes Helsa diese Woche VERNUNFTKRAFT die Hand gereicht. VERNUNFTKRAFT ist mit über 330 angeschlossenen Bürgerinitiativen aus dem ganzen Bundesgebiet der größte Dachverband für vernünftige Energiepolitik in Deutschland.

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Gegenwind wird schärfer

Lippoldsberg, 20.04.2014: Auch im Reinhardswald wehren sich immer mehr Bürger gegen den geplanten Bau von Windkraftanlagen in ihren Waldgebieten.

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In der Nacht zu Ostermontag wurde ein ca. 9 Meter hohes Windrad in Flammen gesetzt. Die Bürgerinitiative Pro Märchenland will mit dieser Protestaktion unter anderem auf die Gefahr von brennenden Windkraftanlagen in Waldgebieten hinweisen. Nach eigener Aussage fühlen sich die Aktivisten vom Regierungspräsidium Kassel nicht ernst genommen. Trotz 15.000 Einwendungen gegen die Pläne, Windkraftanlagen in Waldgebieten zu errichten, wurde noch eine zusätzliche Fläche hierfür ausgewiesen.

Den gesamten Artikel gibt’s hier: http://www.hna.de/lokales/hofgeismar/windrad-flammen-aktivisten-demonstrierten-gegen-anlagen-reinhardswald-3495428.html

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Energiewende kurz vor dem Scheitern?

instabiles Stromnetz durch "Überförderung"

Helsa, 18.04.14: Besuch aus Berlin traf am vergangenen Mittwoch, den 16.04.14 in Niestetal ein. Der amtierende “Superminister” Gabriel desillusionierte vor ca. 200  Gästen die allzu hohen Erwartungen von Subventionsnehmern an eine weiterhin ungebremste Förderung der “erneuerbaren” Energien.

Der Vizekanzler scheint erkannt zu haben, dass Berechenbarkeit und Planbarkeit zunächst wichtiger sind, als der unkontrollierte, schnelle und damit für den Verbraucher kostenintensive Ausbau.

Gabriel sprach sich dafür aus, vor allem die Überförderung bei Windkraft abzubauen und wies auch auf die Problematik eines instabilen Stromnetzes hin. Der Vizekanzler befürchtet ein bevorstehendes Scheitern der Energiewende -mit dramatischen Folgen für die Industrie. Er plane ein Gesetz, um dem ungesteuertem Zubau von Kraftwerken entgegenzuwirken und sprach sich gleichzeitig dafür aus, die Bürger an Windkraftanlagen stärker zu beteiligen.

Eine klare Ansage, dass diese Gelder nun vor Ort gesammelt werden sollen und die Bundesregierung künftig nicht mehr für das Risiko dieser lnvestitionen einsteht.

Mit seinem Besuch löste der Minister ein Versprechen ein, das er im vergangenem Jahr in Baunatal gegeben hat.

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Präsentation RP-Kassel

Kurzmitteilung

Stellungnahme der Interessengemeinschaft Lebenswertes Helsa vor der Regionalversammlung Nordhessen im RP-Kassel

Kassel, 13.03.2014. Im Auftrag der Regionalversammlung Nordhessen hatte das Regierungspräsidium Kassel  die Bürgerinitiativen zu einer Veranstaltung zum Teilregionalplan Energie eingeladen. 

Hierbei wurden ca. 30 Bürgerinitiativen gehört, die im Rahmen der Ersten Offenlegung des Teilregionalplan Energie im vergangenen Jahr schriftliche Einwände vorgebracht hatten.

Vortrag: Dr. Ing. Detlef Ahlborn. Bildquelle: Klaus Becker

Vortrag: Dr.-Ing. Detlef Ahlborn von der BI Pro Hirschberg/Kaufunger Wald im RP-Kassel. Bildquelle: Klaus Becker

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Windparkprojekt wird zur Farce

Wie die HNA in ihrem Artikel vom 21.02.2014 berichtet, tauchen am Windpark Warpel im Söhrewald nach dem Störfall im Januar bereits die nächsten Probleme auf.

Anfang des Jahres wurde eine der Anlagen (vermutlich) durch einen Blitzeinschlag stark beschädigt. Die Gutachten zur genauen Ursachenanalyse stehen noch aus.

Heute stellt sich heraus, dass an der Anlage Rotorblätter installiert wurden, die nicht den Anforderungen der Deutschen Flugsicherung entsprechen und damit die Bauabnahme  gefährden.

Laut des HNA-Artikels wurden im Dezember letzten Jahres die falsch gekennzeichneten Flügel aus Zeitdruck dennoch montiert. Die Flügel entsprechen nicht den Vorschriften und müssen wieder ausgetauscht werden.

Präsentation der Rotorblätter beim Tag der offenen Tür im Windpark Warpel.

Präsentation der Rotorblätter beim Tag der offenen Tür im Windpark Warpel.

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Veranstaltung an der UniKassel:

Ausweisung von Vorranggebieten für Windenergienutzung Nordhessen / Südniedersachsen

Kassel, 12. Februar 2014. Eine kritische und interessante Veranstaltung organisierte der Fachbereich 06 (Landschafts- und Vegetationsökologie) am Mittwoch in der UniKassel.

Zum Thema Ausweisung von Vorranggebieten für Windenergienutzung Nordhessen / Südniedersachsen“ präsentierte eine studentische Projektgruppe ihre Arbeitsergebnisse und bot anschließend Raum für eine Podiumsdiskussion.

Podiumsdiskussion UniKassel

Podiumsdiskussion UniKassel zum Thema: Ausweisung von Vorranggebieten für Windenergienutzung in Nordhessen/ Südniedersachsen

Auf dem Podium saßen neben Vertretern der Kommunalpolitik, des RP-Kassel, Naturschutzbünde und Bürgerinitiativen.

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Windrad bei Sternberg abgebrannt

Beim Brand einer Windkraftanlage bei Sternberg ist nach einem NDR-Bericht gestern ein Schaden von rund eineinhalb Millionen Euro entstanden.

Windrad abgebrannt

Windrad bei Sternberg abgebrannt

Am Mittwochabend ist laut Polizei zunächst das Maschinenhaus in Flammen aufgegangen, dann griff das Feuer auf die Flügel des Windrads über. Die Flammen in 85 Metern Höhe waren auch in mehreren Kilometern Entfernung noch zu sehen.

Die Ursache wird in dem Bericht mit: “vermutlich technischer Defekt” umschrieben.

Weiter heißt es in dem NDR-Bericht:

Die Feuerwehr ist bei derartigen Bränden machtlos, sagte Landesbrandmeister Dietmar Zgaga [...] nichts anderes tun, als die Gegend weiträumig abzusperren, Nebengebäude vor abstürzenden Teilen zu schützen und das Windrad kontrolliert abbrennen zu lassen. In so einer Situation wird auch kein Löschhubschrauber geschickt, weil das zu gefährlich für die Einsatzkräfte ist.

Im Windkraftpark Hohen Pritz stehen noch 13 weitere Windräder.

Quelle NDR: http://bit.ly/1o1LWlH

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LinkTipp:

Energieforschung_neu_gestaltenNeuausrichtung: Wanka plant Forschungsprogramm zur Energiewende

Welche Stromspeicher und Leitungen braucht das Land? Die Bundesregierung will die Energieforschung neu gestalten: Sie solle an der Energiewende ausgerichtet werden, sagte Ministerin Wanka dem “Handelsblatt”.

Im Laufe des Jahres müsse das neue Energieforschungsforum, in dem Wissenschaftler, Politik und Wirtschaft vertreten sind, die Agenda entwickeln. Es müsse zum Beispiel die Fragen beantworten, welche Batterieforschung erforderlich ist für die Entwicklung von Stromspeichern und wie intelligente Netze entwickelt werden können. Daraus werde dann das siebte Energieforschungsprogramm entwickelt. [...]  >> Zum Spiegel-Artikel

Quelle und weiterführender Link: www.spiegel-online.de

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Infoveranstaltung: Sandershäuser Berg

Kassel/Helsa, 19.01.2014. Am Sonntag, dem 19.01.2014 fand eine Infoveranstaltung der Städtischen Werke an der neuen Windkraftanlage in Niestetal statt.

Mitglieder der Interessensgemeinschaft Lebenswertes Helsa im Gespräch mit den Besuchern.

Mitglieder der Interessensgemeinschaft Lebenswertes Helsa im Gespräch mit den Besuchern.

Um den Besuchern die negativen Auswirkungen des ungebremsten Ausbaues der Windenergie in unserer Region aufzuzeigen, haben wir in Kooperation mit der Bundesinitiative VERNUNFTKRAFT und der Initiative PRO Hirschberg – Kaufunger Wald die Teilnehmenden mittels Faltblättern informiert. Dort wo der Wunsch geäußert wurde, haben wir auch Rede und Antwort zur aktuellen Situation in der Gemeinde Helsa gestanden.

Unser Dank gilt den Besuchern der Veranstaltung, zum einen für das Verständnis für unsere Situation, das uns von vielen Personen entgegengebracht wurde, zum anderen für den freundlichen Dialog! Weiterlesen

Windenergieunternehmen PROKON droht mit Insolvenz

Aktueller Hinweis an PROKON-Investoren auf www.prokon.net
Aktueller Hinweis an PROKON-Investoren auf der Internetseite prokon.net
Nach Informationen der Internetseite Spiegel.de steckt der umstrittene Ökokonzern PROKON in akuten Liquiditätsschwierigkeiten und ist von der Insolvenz bedroht.

Mit dem Geld der Investoren setzt Prokon vor allem auf Windenergieprojekte, steht aber aufgrund des Geschäftsmodells schon seit längerer Zeit in der Kritik von Verbraucherschützern und Medien. Weiterlesen

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Offener Brief

Kurzmitteilung

Offener Brief an die Gemeindevertretung Helsa

 Die Gemeindevertretung ist mit ihren Gemeindevertretern das höchste kommunale Organ unserer Gemeinde und beschließt über die Angelegenheiten in unserer Gemeinde.

Helsa, 11. Januar 2014. Aus diesem Grund haben wir dieses Wochenende unseren Gemeindevertretern und dem Gemeindevorstand einen offenen Brief zugestellt.

Brief an die Gemeindevertretern und dem Gemeindevorstand von Helsa

Brief an die Gemeindevertreter und den Gemeindevorstand von Helsa

In diesem Brief appellieren wir an die Mitglieder in ihrer Funktion als Mandatsträger, die bald anstehenden Beschlüsse bezüglich der Errichtung von Windkraftanlagen in unserer unmittelbaren Umgebung im Sinne der Menschen unserer Gemeinde zu treffen und die gravierenden Schäden für unser Landschaftsbild, unseren Wald und die zahlreichen Tierarten von uns fernzuhalten. Weiterlesen

Weiter Rätselraten um abgerissenes Rotorteil

Söhrewald/Kassel, 11.01.2014: Auch eine Woche nach dem Zwischenfall am Warpel, bei dem ein mehrere Meter großes  Rotorteil einer Windkraftanlage (vermutlich durch Blitzschlag) abgerissen wurde, dauert die Ursachenforschung weiter an.

Warum es zu dem Schaden an einer erst vor wenigen Wochen in Probebetrieb genommenen Windkraftanlage im Söhrewald kam, ist nach wie vor unklar.

Zahlreiche Artikel erschienen hierzu in den letzten Tagen in der HNA:

Ein Leserbrief, der am 09.01.14 in der HNA veröffentlicht und uns vom Verfasser freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde, fasst die unterschiedlichen Erklärungsversuche zusammen (klick öffnet den Brief):
Leserbrief von Herr Nitsch (Klick öffnet den Brief)

Leserbrief von Raimund Nitsch, Hofgeismar

In einer vom Betreiber am 08.01.14 herausgegebenen Pressemeldung heißt es, man habe - genau wie der Hersteller - einen Gutachter eingeschaltet.

Blitzschlag reißt Teil von Rotorblatt ab

Warpel von LohfeldenSöhrewald/Kassel, 04.01.14. Nach nur 19 Tagen Betrieb des Windparks Warpel hat sich in der vergangenen Nacht der erste schwere Zwischenfall ereignet. Ein Blitz schlug in eine der fünf Windkraftanlagen ein. Nach einem HNA-Bericht wurde hierbei ein 3 Meter langes Flügelteil abgerissen.

Anwohner berichten, dass die Anlage trotz des Vorfalls noch stundenlang weiter lief und lautes Dröhnen verursachte, welches noch einige Kilometer weiter lautstark zu hören war.

Dass die Anlage trotz der erheblichen Unwucht einfach weiterlief, lässt darauf schließen, dass das Sicherheitssystem versagt hat. Weiterlesen

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Blick von Lohfelden zum Windpark Warpel

Kurzmitteilung

Der Blick von Lohfelden zum Windpark Warpel

Der neue Ausblick von Lohfelden

Die Fotografie vom 22.12.2013 zeigt den neuen Ausblick, wie er sich den Bürgern von Lohfelden jetzt bietet. Die Anlagen sind allerdings 3-fach soweit vom  Wohngebiet entfernt wie die in der Gemeinde Helsa geplanten Windkraftanlagen gleichen Typs. Auch die uns umgebenden Berge sind um einiges höher. Daher ist bei uns mit einer wesentlich größeren Bedrängungswirkung zu rechnen.

Übrigens: Die Einwohner, mit denen wir heute in Lohfelden gesprochen haben, zeigen sich über die neuen Nachbarn wenig erfreut!

Windrad in Flammen

Kurzmitteilung

Feuerwehr machtlos

Windrad in Flammen

Rodensleben/Landkreis Börde, 28.10.2013: Wie Volksstimme.de berichtet, musste die Feuerwehr bis spät in die vergangene Nacht wehrlos zusehen, wie eine Windkraftanlage vollständig abbrannte.

Vermutet wird, dass es durch andauernde Orkanböen auf die Rotorblätter zu einer Überhitzung des Generators gekommen sein könnte. Löscharbeiten waren aufgrund des starken Windes nicht möglich. Auch für die Rund 80 Feuerwehrleute hatte die Polizei einen Sicherheitsabstand von 150 Metern angeordnet, die Bevölkerung des angrenzendes Ortes wurde aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.  Immer wieder fielen brennende Anlagenteile zu Boden. Hier der Artikel zum nachlesen: http://bit.ly/HmbTLK

Frontal 21, Videobeitrag

Kurzmitteilung

ZDF-Videobeitrag

200 Meter hohe Windräder im Hunsrück

200m Windräder im Hunsrück. Bildquelle: ZDF-Mediathek.

200m hohe Windräder im Hunsrück. Klick auf das Bild startet das Video.                                               Bildquelle: ZDF-Mediathek.

Der Videobeitrag von Frontal 21 (Klick öffnet das Video) zeigt die Dimensionen der in Söhrewald (Windpark Warpel) bereits angelieferten und in der Gemeinde Helsa zukünftig geplanten 200m hohen Windkraftanlagen, sowie die Auswirkungen auf die Natur, die Menschen und die Tiere.

Nachlese zur Infoveranstaltung

Kurzmitteilung

Teilregionalplan Windenergie in Helsa

Nachlese zur Infoveranstaltung im Gemeindezentrum Helsa

Helsa, 09.10.2013. Im vollbesetzten Gemeindezentrum Helsa fand am vergangenen Dienstag eine Veranstaltung zu den geplanten Windkraftanlagen um die Gemeinde Helsa statt.

Infoveranstaltung im Gemeindesaal

Infoveranstaltung im Gemeindesaal

Die Gemeindeverwaltung hatte hierzu Wolfgang Kaivers vom Regierungspräsidium Kassel eingeladen der über den aktuellen Sachstand informierte sowie die Rechte von Privatpersonen im Genehmigungsverfahren aufzeigte.

Anhand der offiziellen Karte des Teilregionalplan Energie, wurden die in der Planung befindlichen Windpark-Flächen in und um Helsa dargestellt. Weiterlesen

HNA-Artikel: Hirschberg bleibt doch ohne Windkraft

Kurzmitteilung

Wegen Naturschutzbedenken und Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes

Pläne für zwei Windräder auf dem Hirschberg verworfen

Helsa/Großalmerode, 07.10.2013. Laut dem HNA-Artikel: Hirschberg bleibt doch ohne Windkraft, der am 7. Oktober auf HNA.de erschien, sollen auf dem Hirschberg keine Windräder errichtet werden. Geplant waren auf dieser Fläche ursprünglich 2 Anlagen.

Blick von der Bergstraße in Wickenrode

Blick von der Bergstraße in Wickenrode

Als Begründung wurden Naturschutzbedenken und das “hohe Konfliktpotential” durch die Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes genannt.

Diese Änderung im aktuellen Planungsverfahren ist ganz wesentlich dem Engagement der Initiative Pro Hirschberg-Kaufunger Wald (Großalmerode) zu verdanken! Weiterlesen

Windmessmast auf dem Rohrberg errichtet

Kurzmitteilung

Ermittlung der Windgeschwindigkeit 

Windmessmast auf dem Rohrberg aufgestellt

Windmessmast auf dem Rohrberg.

Windmessmast auf dem Rohrberg.

Helsa, 27.09.2013. Auf dem Rohrberg (Hirschhagen) wurde in dieser Woche ein 100 Meter hoher Windmessmast errichtet. In den kommenden 12 Monaten wird hiermit die Windgeschwindigkeit gemessen.

Notwendige Voraussetzung für den Bau von Windkraftanlagen nach den Kritieren des teilregionalplan Energie: 

Die Mindestwindgeschwindigkeit wird auf 5,75 m/s in 140 m über Grund festgelegt.(Quelle: RP-Kassel.de)

Wie dieser Wert mit einem 100 Meter Mast zuverlässig ermittelt werden soll, entzieht sich unserer Kenntnis. Weiterlesen

Schild: www.lebenswertes-helsa.de

Kurzmitteilung

Hinweisschild auf unsere Internetseite

Gerade noch da, schon wieder weg

Dem ein oder anderen ist bestimmt unser Schild in der Ringenkuhler Straße in Wickenrode aufgefallen (gegenüber Brauborn). Es handelt sich hierbei um eine 410 x 65 cm große Holztafel, die auf unsere Internetseite aufmerksam macht. 

Schild: www.lebenswertes-helsa.de

Schild: www.lebenswertes-helsa.de

Die Hausfläche wurde uns von dem Eigentümer zur Verfügung gestellt. In Absprache mit den Anwohnern haben wir uns für eine Aushangdauer von einer Woche entschieden.

PROKON Werbung

Kurzmitteilung

Die PROKON-Unternehmensgruppe wirbt mit Geldanlage in erneuerbare Energien

Aktuell: PROKON-Werbebrief in unserer Tagespost

PROKON-Werbebrief

PROKON-Werbebrief

Helsa, 20.09.2013. Diese Woche wurde in der Gemeinde Helsa ein Werbebrief der PROKON-Unternehmensgruppe verteilt.

Die Unternehmesgruppe informiert in diesem Brief über ihre Geldanlage-Produkte in erneuerbare Energien. Aus diesem Grund weisen wir auf den aktuellen Spiegel-Artikel: “Windkraftunternehmen: Stiftung Warentest warnt vor Prokon-Papieren” hin.

Demonstration vor dem hessischen Landtag

Kurzmitteilung

70 Bürgerinitiativen erstmals zu landesweiten Verbund zusammengeschlossen

Demonstration vor dem hessischen Landtag

Helsa/Wiesbaden, 15.09.2013. Hier einige Eindrücke von der Demonstration am Samstag, 14.09.13. Vertreter der Interessengemeinschaft ”Lebenswertes Helsa” haben sich zusammen mit der Initiative “PRO Hirschberg – Kaufunger Wald” aus Großalmerode auf den Weg nach Wiesbaden gemacht.

Demo in Wiesbaden

Demo am 14.09.2013 in Wiesbaden

Auf die extrem hohe Anzahl der geplanten Anlagen und die damit verbundene Umzingelung der Ortslagen wollten die Mitglieder der Interessengemeinschaft in Wiesbaden aufmerksam machen. Weiterlesen

Demo Wiesbaden

Kurzmitteilung

Aufruf zur “Stunde der Vernunft”

Demo am Samstag, 14.09.2013 in Wiesbaden

Helsa, 08.09.2013. Jetzt sind Sie dran, bei der wahrscheinlich letzten großen Möglichkeit vor der Wahl ein Zeichen zu setzen.  Ein Zeichen, insbesondere für eine vernünftige Umwelt- und Energiepolitik und gegen die Umzingelung unserer Gemeinde.

Plakat: Abstand halten

Plakat: Helsa fordert Abstand halten

Denn eine vernünftige Politik kann nicht zulassen, dass wir unsere Heimat, unsere Gesundheit und unsere Natur der Windindustrie als “Kollateralschaden für deren Profitmaximierung opfern müssen. Einer Industrie, die per se nicht in der Lage ist, die Probleme der Energiewende nachhaltig zu lösen. Und dies schon gar nicht mit der derzeitigen überhasteten Planlosigkeit, die einem Goldrausch gleich die Subventionspfründe des EEG noch vor der notwendigen und überfälligen Korrektur auf Kosten eines jeden Stromzahlers von uns abzuschöpfen versucht. Weiterlesen

Regierungsberater für radikale EEG-Wende

Kurzmitteilung

Quoten sollen garantierte Ökostrom-Vergütung ablösen

Regierungsberater für radikale EEG-Wende

Berlin, 05.09.2013. Für Angela Merkel steht die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ganz oben auf dem Merkzettel. Einen Vorschlag, wie Wind-, Solar- und Biogas-Kraftwerke anders als bisher gefördert werden könnte, hat gestern die Monopolkommission der Bundesregierung vorgestellt. Weiterlesen

Weiter steigende Stromkosten

Kurzmitteilung

Strom in Deutschland wird noch teurer

Ökostrom-Umlage steigt um etwa 20 Prozent

31.08.2013. Nach SPIEGEL-Informationen rechnet die Bundesregierung mit einer deutlichen Erhöhung der Ökostrom- und Netzumlage für die Privathaushalte im kommenden Jahr.

Die Bundesregierung rechnet damit, dass die Ökostrom-Umlage von derzeit 5,3 Cent pro Kilowattstunde im nächsten Jahr auf einen Betrag zwischen 6,2 und 6,5 Cent steigen wird, ein Aufschlag von etwa 20 Prozent. Auch die Umlage zur Finanzierung der Stromnetze wird demnach um 0,2 bis 0,4 Cent pro Kilowattstunde teurer. Weiterlesen

Zahl der Windkraftanlagen auf 30 (!) erhöht

Kurzmitteilung

Windkraftanlagen um Helsa

Anzahl der möglichen Anlagen jetzt auf 30 erhöht!

Helsa, 17.08.13. Laut dem HNA-Artikel vom 16.08.2013 kann sich die Anzahl der Windkraftanlagen um die Gemeinde Helsa nochmals erhöhen.

Sprach die Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) bei der öffentlichen Präsentation in unserem Gemeindezentrum am 19.06.2013 noch von “Maximal: bis zu 7 Windkraftanlagen” (Seite 11 dieser der SUN-Präsentation) auf dem Kreuzstein, gibt die SUN bei einem “Informationsbesuch” der Spitzenkandidaten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die hessische Landtagswahl am 22. September 2013, Angela Dorn und Tarek Al-Wazir jetzt die Anzahl mit 9 geplanten Anlagen auf dem Kreuzstein an. Damit erhöht sich die Anzahl der möglichen Anlagen in unmittelbarer Nähe unserer Gemeinde auf 30 Stück. Weiterlesen

Zwischenbilanz und neuer Zeitplan

Kurzmitteilung

Zwischenbilanz und neuer Zeitplan:

Neuigkeiten zum “Teilregionalplan 2013: Windenergie Nordhessen” bekanntgegeben

Kassel, 27.07.2013. Über die Zwischenergebnisse der ersten Anhörung / Offenlegung des Teilregionalplans Energie Nordhessen und den weiteren Zeitplan hat das Regierungspräsidium jetzt die Mitglieder des Haupt- und Planungsausschusses der Regionalversammlung informiert. Weiterlesen